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Gotthardsruine und Amorsbrunn

Amorbach - Gotthardsruine - Kapelle Amorsbrunn - Amorbach

Wegbeschreibung

Fliegenpilz
Fliegenpilz am Wegrand

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof in Amorbach. Wir laufen rechts den Fußweg mit der weißen Raute hinauf und überqueren die Bahngleise. Nach der Brücke geht es rechts in den Bürgerpark. Nach dem Kneippbecken halten wir uns rechts. Einige Minuten später geht es links am Grillplatz vorbei in Kehren aufwärts. Wir queren eine Straße. Auf dem Fahrweg geht es mit dem Wegzeichen "L" hinauf und am Fliegenpilz und dem Wan­derparkplatz vorbei. Bei der Kreuzung geht es links hinunter auf den Sattelweg. Wir wan­dern an der Sattelhütte geradeaus weiter. Bei einer Weggabel halten wir uns links, einige Meter weiter rechts und erreichen die Gotthardsruine mit einem schönen Rundumblick (0:55).

Gotthardsruine

Die Gotthardsruine steht auf der Bergkuppe des Gotthardsberges und ist eine gotische Pfeilerbasilika. Die erste schriftliche Überlieferung geht auf das Jahr 714 zurück. Im Bauernkrieg 1525 wurde der Gotthard in Schutt und Asche gelegt. Die Kirche wurde 1631 wieder aufgebaut und am 8. Juni 1714 vom Blitz getroffen und zerstört. Im Jahre 1956 wurde die Ruine in ihrem heutigen Zustand restauriert.

Vom Turm der Gotthardsruine aus hat man einen herrlichen Ausblick in sieben Täler und die umliegenden Berge des Odenwalds bis zum Spessart.

Gotthardsruine
Gotthardsruine
Aussicht Gotthardsruine
Aussicht von der Gotthardsruine
Mud bei Weilbach
Die Mud bei Weilbach

Wir wandern an der Ruine links den Weg mit der blauen Raute hinunter. An einer Abzweigung geht es geradeaus und links auf den Forstweg. Wir folgen dem Weg in einer Rechtsbiegung und gelangen schließlich auf eine Straße, der wir nach rechts folgen. Vor dem Ortseingang von Weilbach biegen wir links ab, überqueren Bahnstrecke und Bundesstraße und laufen geradeaus auf den Fahrweg. Bald darauf verlassen wir unsere Markierung und überqueren die Mud auf der Holzbrücke. An der Bank geht es links den Weg hinauf und mit der Markierung "WV" geradeaus auf den Forstweg. Nach einer Weile folgen wir der Straße. Vor der Bundesstraße endet unsere Markierung. Es geht rechts auf den unmarkierten Schotterweg. Vor dem Parkplatz überqueren wir mit der Markierung 3 vorsichtig die Straße und wandern kurz darauf hinab zur Kapelle Amorsbrunn (2:00).

Kapelle Amorsbrunn

Amorsbrunn ist eine Quellenkultstätte römischer oder germanischer Herkunft, die 734 n. Chr. vom heiligen Amor verchristlicht wurde. Kirchenpatronin ist die heilige Gottesmutter Maria. Die Kapelle selbst stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist vom 1. Mai bis 30. Oktober von 10:00-17:00 Uhr geöffnet.

Kapelle Amorsbrunn
Kapelle Amorsbrunn
Kapelle Amorsbrunn
Innenansicht der Kapelle Amorsbrunn
Amorbach
Blick auf Amorbach
Marienstatue Marktplatz Amorbach
Marienstatue am Marktplatz in Amorbach

Es geht an der Kapelle vorbei auf den asphaltierten Weg mit dem Wegzeichen "A1". An der Straße biegen wir nach rechts ab und laufen kurz darauf links hinauf. Wir wenden uns auf dem Feldweg nach rechts und halten uns am Wald­rand links. Bei der Kreuzung einige Minuten später biegen wir scharf links Richtung "Amorbach" ab.

An einem Sendemast geht es mit dem Wegzeichen "A5" links hinab und an der Hütte vorbei. Der Blick schweift beim Blick immer wieder über Amorbach, das wir auch bald erreichen. Es geht links am Bach entlang und links auf den Pflasterweg. An der Gaststätte "Brauerei Etzel" biegen wir rechts ab, überqueren die Mud und orientieren uns nun wieder an der weißen Raute. An der Kreuzung geht es links und am Marktplatz vorbei. Vor der Marienstatue geht es rechts in die Pfarrgasse. An derem Ende wenden wir uns nach links und unterqueren die Bundesstraße. Wir gelangen zum Bahnhof, an dem diese Wanderung endet (3:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Amorbach liegt an der Bahnstrecke von Miltenberg Richtung Walldürn und Seckach.

Mit dem Auto: Parkplätze sind in der Nähe des Bahnhofs vorhanden: In Amorbach auf der B47 Richtung Neudorf abbiegen und gleich wieder rechts auf den Altstadt-Park­platz. Der Wanderweg führt am Parkplatz vorbei.

Einkehren

Möglichkeit am Ende der Wanderung in Amorbach.


Wanderkarte

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 11: Fränkischer Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-294-9

Die Wanderung wurde am 3. Juli 2010 aktualisiert.