Schwenderskapelle und Ruine Wildenburg
Amorbach - Schwenderskapelle - Beuchen - Hofmühle - Ruine Wildenburg - Buch - Amorbach
Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Amorbach. Wir benutzen die Unterführung der B47, überqueren die Schütt- und Devonstraße und laufen geradeaus weiter. An der Ampel treffen wir auf die Markierung "blaue Raute". Bei der Abzweigung geht es geradeaus in die Beuchener Straße und die Panoramastraße hinauf. Wir laufen am Naturpark-Parkplatz vorbei geradeaus Richtung "Schwenderskapelle". Links blicken wir auf Amorbach und die Gotthardsruine. Der Weg führt in den Wald hinein. An der Gabelung wandern wir geradeaus weiter und gehen an der nächsten Abzweigung rechts in den Rifflerweg. An weiteren Abzweigungen folgen wir dem Schotterweg weiter aufwärts und erreichen nach einer Weile die Schwenderskapelle auf dem Beucher Berg (1:05). Hier besteht eine Rastmöglichkeit.
Schwenderskapelle
Die Schwenderskapelle wurde 1886 vom Amorbacher Carl Schwender als Dank für die Hilfe der Gottesmutter errichtet. Sie wurde 2005 renoviert.
Wir laufen auf dem Kirchenweg geradeaus weiter Richtung "Beuchen". Bald darauf kommen wir aus dem Wald heraus und folgen dem Feldweg. An der Weggabel geht es links auf den asphaltierten Weg nach Beuchen (1:40).
Nach Haus Nr. 23 biegen wir rechts in die Straße ein und folgen nun dem gelben umgekehrten T. Wir verlassen Beuchen und biegen links auf den Asphaltweg Richtung "Steinbach" ein. An der Abzweigung nach Steinbach geht es geradeaus weiter.
Der Asphaltweg geht in einen Schotterweg über. Bei einer Abzweigung folgen wir dem Weg nach links, gehen gleich wieder rechts den Feldweg in den Wald hinunter, dort erneut rechts und an der darauffolgenden Abzweigung links hinunter. Wir queren einige Fahrwege und laufen steil abwärts. An der Straße folgen wir dieser einige Meter nach rechts und laufen links zur Hofmühle hinab (2:20). Nach dem letzten Haus wandern wir auf dem Feldweg in den Wald hinein. Kurz darauf biegen wir links ab und laufen aufwärts. An der darauffolgenden Kreuzung laufen wir links und und gleich wieder rechts den Forstweg hinauf. Bei einer Abzweigung geht es im spitzen Winkel links in einem recht steilen Anstieg zur Ruine Wildenburg hinauf (2:45).
Burg Wildenburg
Die Wildenburg wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. 1356 wurde sie von einem Erdbeben stark beschädigt. Im Bauernkrieg wurde die Burg von Bauern unter Führung von Götz von Berlichingen gestürmt und niedergebrannt. Seitdem ist die Wildenburg eine Ruine.
Nach Besichtigung der Burg geht es denselben Weg wieder ein Stück zurück. Wir richten uns nun nach der roten Raute und wandern auf dem asphaltierten Weg, der durch das Mudbachtal nach Buch führt. Wir folgen hier der Straße in einer Rechtsbiegung, überqueren den Bach und gehen dann links und rechts an der Kirche vorbei. Es geht links auf die Durchgangsstraße. Nach einigen Minuten biegen wir rechts auf den Radweg Richtung "Amorbach" ab und laufen an der Weggabel links weiter. Es geht an der Walkmühle vorbei. Nach einer Weile passieren wir die Pulvermühle. Wir gelangen zur Straße, folgen dieser und erreichen Amorbach.
Amorbach
Amorbach entstand ursprünglich aus dem Benediktinerkloster Amorbach, das sich mit der Zeit zu einem Ort entwickelte und 1253 zur Stadt ernannt wurde. Der Name stammt von dem die Stadt durchfließenden Bach, der zu römischer Zeit amara (Sommerdinkel) genannt wurde.
Links geht es zum Seegarten, der einen Abstecher lohnt. Wir gehen geradeaus über den Schloßplatz und an der Abteikirche vorbei. Es geht rechts in die Löhrstraße und nach dem Markplatz rechts mit der weißen Raute in die Pfarrgasse. Wir laufen links auf die Durchgangsstraße und unter der B47 hindurch zum Bahnhof (4:30).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Amorbach liegt an der Bahnstrecke von Miltenberg Richtung Walldürn und Seckach.
Mit dem Auto: Parkplätze sind in der Nähe des Bahnhofs vorhanden: In Amorbach auf der B47 Richtung Neudorf abbiegen und gleich wieder rechts auf den Altstadt-Parkplatz. Der Wanderweg führt am Parkplatz vorbei.
Einkehren
Möglichkeit in Amorbach, Buch und in der Pulvermühle.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 11: Fränkischer Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-294-9
Freizeitkarte 1:50.000 - Blatt F 514 Mosbach
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-607-2
Freizeitkarte 1:50.000 – NO Ost Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8
Die Wanderung wurde am 1. Juli 2007 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Amorbach
- Wanderzeit: 4:30 Std.
- Länge: 18,2 km
- Tiefster Punkt: 155 m
- Höchster Punkt: 467 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 507 m











