Wartturm, Kastell Hönehaus und Dolinen
Buchen (Odenwald) - Wartturm - Hettingen - Hegenich-Doline - Steinerner Tisch - Römisches Kastell Hönehaus - Walddolinen - Hainstadt - Buchen (Odenwald)
Wegbeschreibung
Am Bahnhof von Buchen laufen wir auf dem Fußweg hinunter zur Straße und folgen dem roten Keil. Nach dem Wimpinahaus geht es links hinunter, nach der Kirche rechts und gleich wieder links die Stufen hinunter. Am Brunnen biegen wir nach links in die Kellereistraße ab und richten uns nun nach dem blauen Andreaskreuz. Wir folgen den Biegungen der Kellereistraße, laufen rechts in die Joseph-Martin-Kraus-Straße, überqueren die Straße an der Ampel, wenden uns nach links Richtung "Osterburken" und bald darauf erneut links ("Am Wartberg"). Nach dem Überqueren der Bahngleise am Haltepunkt Buchen-Ost geht es rechts hinauf. Wir folgen der Straße, überqueren auf einer Brücke die B27 und erreichen kurz darauf den Wartturm auf dem Wartberg (0:30).
Wartturm
Der Wartturm wurde im Jahre 1490 errichtet bzw. erneuert. Er diente als Beobachtungsturm, um in Kriegszeiten die Bewohner von Buchen vor feindlichen Truppen warnen zu können. Der Turm stand dazu vollkommen frei, um einen Ausblick in alle Richtungen zu ermöglichen.
Wir wandern auf dem Weg weiter und biegen an der Sitzgruppe vor der Landstraße links auf den unmarkieren, asphaltierten Weg ab, dem wir nun geradeaus bis zum Waldrand folgen. Hier wenden wir uns mit der Markierung B6 nach links. Am Parkplatz "Hasenwald" laufen wir geradeaus und folgen nun der lokalen Wegmarkierung He5. Es geht am Umspannwerk vorbei nach Hettingen (1:00).
Es geht die Straße entlang und an der Abzweigung geradeaus. Am Ende der Straße laufen wir links hinunter, gelangen auf die Neue Buchener Straße, verlassen hier die bisherige Markierung, biegen nach rechts und gleich wieder links in die Amorbacher Straße. An einer Abzweigung wandern wir geradeaus in die Straße "Schmiedsbuckel" und folgen nun dem blauen Dreieck hinauf. Wir gehen rechts in die Waldhornstraße, halten uns an zwei Abzweigungen jeweils links und verlassen Hettingen. Der Weg führt nun immer geradeaus hinauf auf den Eulsberg. Am Wegrand stehen Steinbilder, die den Lebensweg von Jesus zeigen.
Vom Eulsberg bietet sich ein schöner Ausblick auf die Umgebung Richtung Westen. Wir kreuzen einen Weg und laufen an den Windkraftanlagen vorbei in den Wald hinein. An der Kreuzung am Ende des Waldes geht es rechts ab. Wir folgen dem asphaltierten Weg und wenden uns an dessem Ende nach rechts. Kurz darauf sehen wir rechts im Wald die Hegenich-Doline (1:50).
Wir gelangen zur K3962 und folgen dieser nach links. Einige Meter weiter erreichen wir eine Baumgruppe, in deren Mitte ein Steinerner Tisch steht. Wir folgen weiter der Straße und biegen am Waldrand mit der Markierung V rechts ab. An einer Abzweigung folgen wir dem Forstweg nach links und gelangen auf eine weitere Straße, der wir nach links folgen; die Markierung Limesweg zeigt uns nun die Richtung an. Wir wenden uns nach einigen Minuten nach einer Rechtsbiegung links in einen Feldweg. Wir erreichen die K3962; hier geht es nach rechts auf der Straße entlang. Kurz vor der Einmündung auf die L518 biegen wir auf den unmarkierten Weg nach rechts ab, gehen an der Hütte vorbei und gelangen zu den Resten eines römischen Wachtturms.
Wir gehen wieder denselben Weg zurück, überqueren die Kreisstraße und laufen einige Meter weiter links den Pfad hinauf und gelangen zu den Resten des Kastells Hönehaus (2:30).
Kastell Hönehaus
Das Kastell Hönehaus war ein Kleinkastell am Limes, das wahrscheinlich 20 Mann beherbergte. Es war 47x41 m groß; die Mauerstärke betrug etwa 1 m. Das Kastell bestand wahrscheinlich bis zum Fall des Limes.
Wir überqueren den asphaltierten Weg und folgen weiter dem Limesweg. An einer Kreuzung geht es rechts auf den Forstweg und vor der Straße links den Weg hinein. Der Weg kann nach längerem Regen aufgeweicht sein. Wir erreichen einen Fahrweg und folgen nun der Naturpark-Markierung 1 nach links. Es geht nun abwärts. An einer Abzweigung laufen wir geradeaus weiter. Kurz darauf geht es rechts auf den Dolinenpfad. Wir umgehen eine große Doline und folgen nun den weißen Pfeilen. An einer Kreuzung geht es links und kurz darauf erneut nach links zu einer größeren Doline. Hier wenden wir uns links und achten gut auf die weißen Pfeile. An einer kleinen Kreuzung kurz vor dem Waldrand wenden wir uns nach rechts, laufen nun parallel zum Waldrand und gelangen schließlich wieder auf den Fahrweg, dem wir nach rechts folgen.
Dolinen
Eine Doline (auch Erdfall genannt, von slowenisch "dolina" = Tal) ist eine Eintiefung des Geländes in Karstgebieten, die zylindrisch, konisch oder schüsselförmig sein kann. Ihr Durchmesser kann einige Meter oder bis zu einigen hundert Metern betragen.
An einer Abzweigung wandern wir mit der Markierung He3 geradeaus weiter. Wir folgen dem Weg in einer Linkskurve. An der Wegkreuzung mit einer Rastmöglichkeit biegen wir mit dem Wegzeichen He2 nach rechts ab (3:30). Am Ende des Weges biegen wir nach rechts auf die Straße ab und folgen der Markierung V. Vor einer Rechtskurve laufen wir geradeaus auf den Feldweg (Markierung Ha4) und lassen eine Abzweigung links liegen.
Wir überqueren die B27, wenden uns nach rechts und gehen kurz darauf links nach Hainstadt hinunter. Wir kreuzen zwei Straßen und gehen geradeaus die Bürgermeister-Schüßler-Straße hinab. An der Kreuzung folgen wir der Straße nach rechts. Nach der Feuerwehr biegen wir links in die Dürmer Straße ein, laufen an der Kreuzung geradeaus in die Buchener Straße und folgen nun wieder dem Zeichen "roter Keil". Bei einer Kreuzung geht es links auf der Buchener Straße weiter. Am Ortsausgang biegen wir rechts auf den Radweg ab und erreichen bald darauf Buchen (4:15).
Wir folgen dem Unteren Hainstadter Weg immer geradeaus. Nach einer Weile unterqueren wir die Bahngleise und laufen geradeaus die Dekan-Blatz-Straße entlang. Nach dem Friedhof folgen wir der Straße nach links und laufen geradeaus die Mühltalstraße (K3915) weiter. Am Kreisel geht es in die Vorstadtstraße. Wir laufen durch den Stadtturm in die Altstadt, biegen am Brunnen links ab und folgen dem roten Keil zum Bahnhof, an dem die heutige Wanderung endet (4:45).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buchen liegt an der Bahnstrecke von Seckach nach Miltenberg.
Einkehren
Möglichkeit am Ende der Wanderung in Buchen.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 19: Östlicher Odenwald / Madonnenländchen
Naturpark Bergstraße-Odenwald
ISBN 978-3-89446-466-0
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 20: Fränkischer Odenwald / Madonnenländchen
Naturpark Bergstraße-Odenwald
ISBN 978-3-89446-467-7
Die Wanderung wurde am 21. Juli 2007 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Buchen (Odenwald)
- Wanderzeit: 4:45 Std.
- Länge: 19,1 km
- Tiefster Punkt: 322 m
- Höchster Punkt: 446 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 245 m












