Mümlingquelle, Beerfelder Galgen und Marbach-Stausee
Hetzbach - Beerfelden - Mümlingquelle (Zwölf-Röhren-Brunnen) - Beerfelder Galgen - Airlenbach - Marbach-Stausee - Himbächel-Viadukt - Hetzbach
Wegbeschreibung
Wir starten mit der Wanderung am Bahnhof von Hetzbach. Wir laufen links mit der Markierung Hz2 die Bahnhofstraße hinauf. Nach der Bushaltestelle biegen wir rechts in die Siegfriedstraße ab, überqueren die Erbacher Straße und halten uns links. Einige Meter weiter geht es rechts in die Straße "Am Hang" und gleich wieder links den asphaltierten Weg hinauf. An einer Wegkreuzung am Waldrand biegen wir im spitzen Winkel nach links ab und folgen nun dem blauen Kreuz. Kurz darauf erreichen wir Etzean, einen Ortsteil von Beerfelden. Wir gehen durch den Ort und an der Straßengabelung links und gehen geradeaus in den Beerfelder Weg. Nach dem Ortsausgang führt links ein Fahrweg ab. Kurz darauf biegen wir links in den Wald ein und halten uns an der nächsten Weggabel erneut links. Wir gelangen auf einen asphaltierten Weg und folgen diesem nach rechts. Der Weg führt aus dem Wald heraus; an der Gabelung am Bauernhof geht es rechts hinauf nach Beerfelden hinein.
Wir gehen an der Straßengabelung links hinunter, an Rewe vorbei, dann rechts in die Mümlingtalstraße und erreichen den Zwölf-Röhren-Brunnen mit der Mümlingquelle (1:20).
Mümlingquelle / Zwölf-Röhren-Brunnen
Der Zwölf-Röhren-Brunnen entstand nach dem Stadtbrand 1810 nach den Plänen des gräflichen Baumeisters Jänisch. Er war bis zum Bau der Wasserleitung, die im Jahr 1898 fertig wurde, die Hauptversorgungsstelle der Bevölkerung.
Wir überqueren die Marktstraße und gehen geradeaus in die Spielstraße. An derem Ende biegen wir nach rechts ab und folgen nun dem weißen Dreieck. Es geht an der Kirche vorbei. Am Ende der Straße wenden wir uns nach links in die Geisgasse und dann geradeaus an der L3120 entlang Richtung "Beerfelder Galgen", den wir auch kurz darauf erreichen (1:40).
Beerfelder Galgen
Der Beerfelder Galgen ist der am besten erhaltene dreischläfrige Galgen Deutschlands. Er wurde 1597 anstelle eines Holzgalgens errichtet. Laut der Überlieferung soll die letzten Hinrichtung 1804 stattgefunden haben. Sie wurde an einer Zigeunerin vollzogen, die für ihr krankes Kind ein Huhn und zwei Laib Brot gestohlen hatte.
Es geht am Parkplatz vorbei weiter an der Landstraße entlang. Kurz darauf gehen wir geradeaus auf den Feldweg. An einer Abzweigung laufen wir geradeaus und an zwei Weggabelungen jeweils links hinunter. Wir kommen aus dem Wald heraus und erreichen die ersten Häuser von Airlenbach. An der Landstraße biegen wir rechts ab, gehen nach der Bushaltestelle geradeaus auf den Weg "Im Talgrund" und folgen nun der Markierung 5. An einer Abzweigung vor dem letzten Haus wandern wir geradeaus weiter den Talgrund hinauf.
Wir unterqueren die Stromleitung, gehen an der Abzweigung geradeaus vorbei und gelangen zu einem asphaltierten Weg. Hier wenden wir uns nach rechts und gleich wieder nach links und folgen nun dem Wegzeichen Hü1 auf dem Schotterweg. An der darauffolgenden Kreuzung geht es mit der Markierung Hü3 Richtung "Stausee".
An einer Kreuzung laufen wir geradeaus. Wir folgen dem Weg in einer Rechtskurve und gehen an der nächsten Abzweigung links recht steil hinunter. An der darauffolgenden Kreuzung geht es geradeaus weiter und an einer Abzweigung weist das Wegzeichen nach links. Am Meisenbrunnen wenden wir uns nach rechts und an der Weggabel einige Meter weiter nehmen wir den linken Weg hinauf. Nach einer Weile führt rechts im spitzen Winkel unser Weg Richtung "Stausee" ab, den wir durch die Bäume bereits sehen können. Wir folgen einer Linkskurve. An der Abzweigung nach einem Haus wandern wir mit der Markierung Hü4 geradeaus weiter und gehen an der darauffolgenden Weggabelung rechts und am See entlang. Kurz darauf erreichen wir einen Rastplatz (4:15).
Marbach-Stausee
Der Marbach-Stausee wurde von 1978 bis 1982 angelegt und dient als Wasserrückhaltebecken zum Schutz des Mümlingtals. Da der Marbach ein relativ großes Einzugsgebiet aufweist, konnte nach Regen- oder Schmelzperioden leicht die Abflusskapazität der Mümling übertroffen werden. Seit der Fertigstellung der Talsperre lässt sich der Zufluss des Marbachs in die Mümling kontrollieren.
Wir überqueren einen Bach, gehen an der Kreuzung links zum See hinunter und dann rechts am Stausee entlang. Am Ende des Weges geht es links auf die Schotterstraße; diese führt an der Staumauer vorbei. Hier folgen wir dem Radweg nach Hetzbach geradeaus und gehen bei den Häusern rechts den Weg hinauf, der ein Stück am Marbach entlangführt. An einer Weggabel laufen wir links geradeaus, folgen nun kurzzeitig erneut dem blauen Kreuz und gelangen zur B45. Nach der vorsichtigen Überquerung der Bundesstraße gehen wir rechts und folgen nun dem Wegzeichen "rotes Dreieck". Kurz darauf wenden wir uns nach links Richtung "Bahnhof Hetzbach". Vor uns sehen wir das Himbächel-Viadukt.
Himbächel-Viadukt
Das Himbächel-Viadukt wurde zwischen Mai 1880 und November 1881 errichtet. Es ist 250 m lang und besteht aus zehn Bögen mit jeweils 20 m Spannweite. Die maximale Höhe beträgt 40 m über der Talsohle.
Wir folgen der Straße mit der Markierung Hz2 hinauf nach Hetzbach und erreichen den Bahnhof (5:00).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Beerfelden-Hetzbach liegt an der Strecke der Odenwaldbahn von Frankfurt/Main nach Eberbach.
Mit dem Auto: Auf der B45 von Eberbach Richtung Erbach. Bei Hetzbach rechts abbiegen Richtung "Bahnhof". In der Bahnhofstraße gibt es Parkmöglichkeiten.
Wanderkarte
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 10: Beerfelder Land
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-292-5
Die Wanderung wurde am 2. April 2007 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Beerfelden-Hetzbach
- Wanderzeit: 5:00 Std.
- Länge: 19,8 km
- Tiefster Punkt: 261 m
- Höchster Punkt: 467 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 447 m












