Ruine Rodenstein und Schloß Lichtenberg
Lichtenberg - Heuneburg-Ringwall - Lützelbach - Neunkirchen - Freiheit - Fallender Bach - Ruine Rodenstein - Zwölf Apostel - Nonrod - Niedernhausen - Schloß Lichtenberg
Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Parkplatz "Heuneburg" in Lichtenberg. Wir folgen hier dem Weg mit dem roten Quadrat Richtung "Heuneburg". An einer Gabelung halten wir uns links und erreichen die Heuneburg-Hütte am Heuneburg-Ringwall (0:20).
Keltischer Ringwall Heuneburg
Der Heuneburg-Ringwall entstand während der jüngeren Eisenzeit zwischen 500 und 50 v. Chr. Er diente als Schutz gegen die Germanen.
Es geht mit dem roten Quadrat an der Hütte vorbei. Bald darauf geht es an der Wegspinne links auf den Fahrweg und bei der Abzweigung rechts auf den Alleeweg. Wir kommen aus dem Wald heraus, folgen dem Weg nach links und biegen an der Kreuzung rechts auf den Asphaltweg, der in einen Schotterweg übergeht. An einer Abzweigung geht es im Wald links aufwärts Richtung "Lützelbach" und an der Weggabel links am Waldrand entlang geradeaus hinauf nach Lützelbach, einem Ortsteil von Modautal (1:10).
Wir laufen geradeaus auf den Lichtenbergweg und links in die Brunnengasse. Es geht geradeaus in die Straße "Zum Eichwäldchen". An der Weggabel halten wir uns links und wandern in den Wald hinein. Bei der Abzweigung nach dem Wasserbehälter wenden wir uns nach rechts Richtung "Neunkirchen". Kurz vor dem Waldrand geht es links auf den Pfad und kurz darauf rechts auf den Fahrweg nach Neunkirchen (1:45).
Es geht links die Straße aufwärts zur Kirche "St. Cosmas und Damian". Wir überqueren die Landstraße und biegen kurz darauf mit dem weißen Balken links auf den Waldpfad ab (Kusspfad). Wir passieren die Köhlerplatte und wandern an der Kreuzung geradeaus zum Aussichtspunkt. Es geht geradeaus auf die Straße und einige Meter weiter auf den Weg. An der Kreuzung laufen wir geradeaus, bald darauf links auf den Pfad und geradeaus den Schotterweg hinab. Uns begleitet nun neben dem weißen Balken auch das gelbe Quadrat bis nach Freiheit (2:45).
Es geht links in den Ort hinein und kurz darauf rechts hinauf. Am Parkplatz geht es mit dem weißen Balken geradeaus auf den Feldweg Richtung "Rodenstein". Wir passieren den Fallenden Bach und erreichen die Burgruine Rodenstein (3:05).
Ruine Rodenstein
Die Burg Rodenstein wurde um 1240 als Trutzburg gebaut. Im 14. Jahrhundert wurde ein zweiter Palas hinzugefügt. Die innere Burganlage war von einer Ringmauer mit mehreren Türmen umgeben. Im 16. Jahrhundert wurden weitere Teile der Ringmauer und ein Zwinger im Süden der Anlage ergänzt. Im 20. Jahrhundert wurde die Ruine restauriert und in ihren jetzigen Zustand versetzt.
Der Sage nach brauste der Ritter von der Burg Rodenstein mit seinem wilden Heer immer dann, wenn es Krieg gab, mit lautem Getöse umher. Das wilde Heer galt in früherer Zeit ähnlich wie das Erscheinen von Kometen als unheilvolles Omen.
Wir laufen durch das Burgtor und an der Abzweigung geradeaus auf den Schotterweg. Am Parkplatz "Rodenstein" wenden wir uns mit dem blauen Keil links hinauf. Bei einer Abzweigung wandern wir auf dem mittleren Pfad zur Erhardtsruhe (3:40).
Es geht geradeaus auf den Fahrweg. Wir folgen dem Weg in der Rechtskurve und laufen an Häusern vorbei. Bei der Abzweigung auf der Höhe geht es geradeaus zu den Zwölf Aposteln, einer markanten Baumgruppe (4:15).
Wir biegen hier links auf den asphaltierten Weg ab und folgen nun dem gelben Kreuz hinab nach Nonrod. Es geht die Rodensteiner Straße abwärts. Nach dem Gasthaus Rodenstein wandern wir links den Weg hinauf Richtung "Billings" und halten uns an der Gabelung rechts ("Panoramaweg"). Bald darauf geht es in Kehren hinab. Wir laufen am Sportplatz und Parkplatz vorbei und geradeaus den Feldweg aufwärts ("Schlossblick"). Nach einer Kurve geht es scharf rechts auf den Pfad.
Wir gelangen zu einem Fahrweg mit einer schönen Aussicht auf Niedernhausen und Schloß Lichtenberg. Es geht hier rechts und vor der Straße links den Pflasterweg abwärts nach Niedernhausen (5:05).
Es geht über die Darmstädter Straße und geradeaus die Lichtenberger Straße steil aufwärts. Am Ende des Weges geht es rechts zum Schloß Lichtenberg (5:30).
Schloß Lichtenberg
Auf dem Platz, den heute das Schloß Lichtenberg einnimmt, bauten die Grafen von Katzenelnbogen im 12. Jahrhundert eine Burg. Im Jahre 1479 erbten die Landgrafen von Hessen die Burg Lichtenberg. 1570 wurde mit dem Ausbau der Burg zum Schloß begonnen. Heute gehört das Schloß dem Land Hessen und beherbert u.a. ein Museum.
Wir laufen wieder ein Stück zurück. Vor uns sehen wir das Bollwerk, das einen Abstecher lohnt. Wir laufen geradeaus in die Waldstraße und folgen kurz darauf wieder dem roten Quadrat geradeaus. An der Straßengabel geht es links in den Lippmannweg zum Parkplatz "Heuneburg", an dem diese Wanderung endet (5:45).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Bus K56 von Darmstadt Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Lichtenberg Waldstraße. Von hier in den Lippmannweg zum Wanderparkplatz.
Mit dem Auto: Auf der L3106 von Groß-Bieberau Richtung "Lichtenberg", links auf die L3107 und im Ort rechts in den Lippmannweg bis zum Wanderparkplatz.
Einkehren
Möglichkeit in den Orten am Wegrand und im Hofgut Rodenstein unterhalb der Ruine Rodenstein.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 2: Nördlicher Vorderer Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-300-7
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 4: Rodensteiner Land
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-310-6
Die Wanderung wurde am 17. September 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Parkplatz "Heuneburg" Lichtenberg
- Wanderzeit: 5:45 Std.
- Länge: 18,5 km
- Tiefster Punkt: 182 m
- Höchster Punkt: 534 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 546 m











