Katzenbuckel und Burg Eberbach
Eberbach - Ittertal - Gaimühle - Waldkatzenbach - Katzenbuckel - Burg Eberbach - Eberbach
Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Eberbach. Wir benutzen den Fußgängerweg über die Bahngleise, überqueren die Ampel und gehen schräg rechts in den Schafwiesenweg. Wir folgen hier kurzzeitig dem Wegzeichen "gelbes Andreaskreuz". Am Ende des Weges geht es rechts in die Friedrichsdorfer Landstraße und einige Meter weiter links in die Hohenstaufenstraße. Wir folgen nun der Radmarkierung Richtung "Gaimühle". Wir überqueren die Neue Dielbacher Straße, laufen durch die Wormser Straße und geradeaus weiter durch die Straße "Am Linkbrunnen". An einer Straßengabelung führt unser Weg rechts weiter hinauf. Am Ende dieser Straße nehmen wir den linken Schotterweg ("Kanalweg").
Wir wandern in den Wald hinein und bald darauf am Oberwasserkanel entlang. Wir treffen auf das Wegzeichen "V", dem wir nun geradeaus folgen. An Abzweigungen folgen wir immer dem Hauptweg. Unser Weg führt oberhalb der Itter entlang durch das Ittertal.
Wir gelangen an eine Straße (1:25), laufen geradeaus hinunter und erreichen Gaimühle. An der Abzweigung biegen wir rechts ab und folgen nun der Markierung "rotes Andreaskreuz" in den Höllgrundweg. Nach dem Überqueren der Brücke über den Höllbach wenden wir uns nach rechts (Richtung "Unterer Höllgrund").
Nach einer Viertelstunde erreichen wir Unterhöllgrund. An einem Brunnen nehmen wir den rechten Weg (Richtung "Waldkatzenbach") und an der darauffolgenden Gabelung den linken Weg. Es geht nun steil hinauf. Wir verlassen den Ort und wandern den Schotterweg hinauf. An einer Wegspinne geht es geradeaus weiter aufwärts.
Wir gelangen auf einen asphaltierten Weg - hier verlassen wir unser bisheriges Wegzeichen und folgen nun der Markierung "37" geradeaus weiter. Bald darauf erreichen wir Waldkatzenbach (2:10).
Wir laufen die Straße weiter hinauf und verlassen das Wegzeichen "37". Am derem Ende geht es nach links in die Freiherr-von-Drais-Straße; wir folgen nun der Markierung "36". Es geht nach rechts in die Rathausstraße, an der Kreuzung mit der Katzenbuckelstraße folgen wir nun der Markierung "gelbes Andreaskreuz" nach rechts ein. An Abzweigungen folgen wir immer dem Wegzeichen und erreichen schließlich den Aussichtsturm auf dem Katzenbuckel, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung hat (3:15).
Katzenbuckel
Der Katzenbuckel ist mit 626 m die höchste Erhebung des Odenwaldes. Er ist ein erloschener Vulkan. Sein Schlotdurchmesser beträgt etwa 1000 m. Er ist vor etwa 60 Millionen Jahren entstanden; über der heutigen Landoberfläche lagen noch Sedimentgesteine mit einer Mächtigkeit von über 600 Metern.
Unser Weg führt am Turm vorbei geradeaus den kleinen Waldweg hinunter. Wir queren zwei Wege und gelangen zu einer Grillhütte. An der Hütte biegen wir links ab und wandern den Waldpfad weiter abwärts. An Abzweigungen folgen wir aufmerksam der Wegmarkierung "gelbes Andreaskreuz".
Wir erreichen einen Forstweg und wenden wir uns links. Wir folgen diesem Weg und gelangen zu einer Schutzhütte. An der darauffolgenden Kreuzung geht es geradeaus weiter und erreichen nach einer Weile die Burg Eberbach (4:15).
Burg Eberbach
Die Burg Eberbach besteht eigentlich aus drei Burgen und liegt etwa 160 m über dem Neckar. Die heute nur noch als Ruine erhaltene Burgengruppe besteht aus Vorder-, Mittel- und Hinterburg. Der Zusammenhang zwischen den einzelnen Burgen ist bis heute ungeklärt. Es gibt keine bauliche Verbindungen zwischen den Burgen.
Die Vorderburg ist der älteste Teil der Anlage. Die Mittelburg schließt unmittelbar an die Vorderburg an und ist von dieser nur durch einen Graben getrennt. Von der Hinterburg sind nur noch wenige Ruinen erhalten.
Als Ursprünge der drei Burgen werden für die Vorderburg das letzte Viertel des 12. Jahrhunderts, für die Mittelburg die Zeit um 1200 oder kurz danach und für die Hinterburg das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts angenommen.
Nach Besichtigung der Burgengruppe folgen wir weiter unserem Wegzeichen; der Weg führt nach der Infotafel rechts ab und in Kehren den Berg abwärts. Wir queren zwei Straßen und laufen den Treppenweg hinab. Nach der Überquerung einer weiteren Straße geht es geradeaus den schmalen Weg weiter. Wir erreichen wieder die Hohenstaufenstraße und folgen dieser nach links. Am Ende der Straße geht es rechts, dann wieder links in den Schafwiesenweg zum Bahnhof von Eberbach (5:00).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Eberbach liegt an der Bahnstrecke von Heidelberg nach Mosbach und Endpunkt der Odenwaldbahn von Frankfurt/Main.
Mit dem Auto: Auf der B37 von Heidelberg nach Eberbach. Parkmöglichkeit am Neckar und von dort zu Fuß etwa 600 m zum Bahnhof.
Einkehren
Möglichkeit zur Einkehr in Gaimühle, Unterhöllgrund, Waldkatzenbach und Eberbach.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 10: Beerfelder Land
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-292-5
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 13: Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-304-5
Die Wanderung wurde am 17. Mai 2009 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Eberbach
- Wanderzeit: 5:00 Std.
- Länge: 17,8 km
- Tiefster Punkt: 134 m
- Höchster Punkt: 615 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 544 m












