Gaisbergturm, Posseltslust und Königstuhl
Heidelberg-Bismarckplatz - Gaisbergturm - Arboretum I - Leopoldstein - St. Nikolaus - Posseltslust - Michelsbrunnen - Via naturae - Königstuhl - Molkenkur - Schloß - Altstadt - Bismarckplatz
Wegbeschreibung
Wir beginnen die Wanderung am Bismarckplatz in Heidelberg. Wir überqueren die Sofienstraße und folgen dieser nach rechts. Es geht über die Ampel und mit dem gelben R links in die Friedrich-Ebert-Anlage. Einige Meter weiter geht es rechts den Weg hinauf und in den Wald hinein. Wir wandern in Kehren aufwärts. Bei den Sieben Linden geht es links Richtung "Rondell Sprunghöhe" auf den Asphaltweg. Wir laufen über die Straße und an der Schutzhütte den Pfad in einer Z-Kurve hinauf. Wir folgen dem Weg geradeaus weiter Richtung "Sprunghöhe". An der Birkenbank mit der schönen Aussicht auf das Neckartal geht es im spitzen Winkel mit der Markierung 1 rechts hinauf zum Gaisbergturm (0:45).
Gaisbergturm
Der Gaisbergturm wurde 1876 auf dem 360 m hohen Gaisberg erbaut. Er wurde in den Jahren 1926/27 und 2003/04 restauriert. Das Mauerwerk wurde ohne Mörtel oder weitere Bindemittel aufgeschichtet. Eine Wendeltreppe an der Außenseite führt auf den 13 m hohen Gaisbergturm, von dem der Blick über die Rheinebene schweift.
Wir laufen rechts den Weg hinunter zur Sprunghöhe. Es geht an der Hütte vorbei und links den asphaltierten Weg Richtung "Blockhaus" hinauf. Wir folgen nun dem weißen hohlen Keil und wandern am Arboreturm I mit seinen mächtigen Mammutbäumen vorbei. Wir erreichen den Parkplatz "Blockhütte", überqueren die Straße und laufen den rechten Pfad hinein. Einige Meter weiter geht es mit der Markierung V rechts die Alte Kohlhofer Steige hinauf. Wir überqueren die Straße und wandern bald darauf geradeaus auf den Forstweg zur Wegspinne am Leopoldstein (1:35).
Leopoldstein
Der Leopoldstein erinnert an den Besuch von Großherzog Leopold von Baden im Jahr 1832.
Es geht rechts an der Schutzhütte vorbei auf den Weg mit dem roten Balken. Wir wandern an der Hütte an der Schneiderschere vorbei zum Bildstock St. Nikolaus (1:55).
Bildstock St. Nikolaus
Der Bildstock St. Nikolaus geht auf eine Begebenheit im Jahr 1747 zurück. Ein Bauer geriet durch einen Blitzschlag im Wald in Gefahr. Er gab das Versprechen, dem Heiligen Nikolaus einen Bildstock aufzustellen, wenn er aus dem brennenden Wald heil herauskäme. Dieser Fall trat ein, so daß er sein Versprechen wahr machte.
Nach der Schranke geht es geradeaus auf den Pfad Richtung "Kohlhof-Gaiberg". Wir überqueren einen Fahrweg und die Straße und laufen links über den Parkplatz. Das weiße Kreuz weist uns nun den Weg. An der Weggabel nach der Schranke geht es links auf den Oberen Haberschlagweg. Bei einer Abzweigung wandern wir geradeaus hinauf. Wir kreuzen erneut die Straße und erreichen den Aussichtsturm Posseltslust (2:15).
Posseltslust
Die Posseltslust wurde 1881 erbaut. Der Aussichtsturm wurde von dem Heidelberger Stadtrat und Pharmazieprofessor Louis Posselt testamentarisch seiner Heimatstadt gestiftet. 2008 wurde der Turm restauriert.
Wir laufen über den Parkplatz, überqueren die Straße und wandern geradeaus auf den Feldweg. Bei guter Sicht kann man von hier bis zum Katzenbuckel blicken, den höchsten Berg des Odenwalds. Wir biegen im Wald rechts auf den Pfad ab. Es geht links auf den Forstweg. An der Stefanshütte laufen wir links auf den Fahrweg und folgen nun dem weißen Andreaskreuz. Wir kreuzen zwei Forstwege und passieren den Michelsbrunnen (3:00).
Es geht die Straße hinauf und geradeaus über den Parkplatz "Rossbrunnen". Kurz nach der Schranke wenden wir uns links auf den Pfad, der uns zum Krausstein führt. Wir biegen nach der Sitzgruppe links auf den via naturae, der mit einem gelben N markiert ist. Wir queren den Schwabenweg und laufen weiter den Alten Hilsbacher Weg hinauf. An der Schutzhütte geht es geradeaus. Bald darauf wandern wir rechts auf den Pfad und halten uns kurz darauf erneut rechts. Wir laufen am Parkplatz vorbei und links den Weg hinunter zum Aussichtspunkt auf dem Königstuhl (3:55).
Es geht hinunter zur Bergbahnstation und geradeaus auf den Waldweg Richtung "Molkenkur". Wir folgen nun erneut dem roten Balken. An einer Kreuzung geht es in spitzem Winkel rechts ab und bei einer weiteren Kreuzung kurz darauf geradeaus weiter abwärts. Wir unterqueren die Strecke der Bergbahn und wenden uns nach links. Wir kreuzen einen Fahrweg und die Himmelsleiter und wenden uns einige Meter weiter scharf nach links. Nach einer Z-Kurve unterqueren wir erneut die Bergbahnstrecke bei der Molkenkur und folgen der Straße geradeaus.
Bei der Straßenkreuzung geht es rechts hinauf und einige Meter weiter geradeaus den Pfad abwärts. Wir kreuzen ein weiteres Mal die Strecke der Bergbahn und biegen einige Minuten später links auf den Molkenkurweg ein. Kurz darauf geht es rechts auf den Pflasterweg zum Heidelberger Schloß (4:35).
Wir laufen vor dem Eingangstor die Stufen hinunter und biegen links auf den Pflasterweg ein. Es geht über den Kornmarkt (hier verlassen wir die Markierung) und links in die Hauptstraße durch die Heidelberger Altstadt, bis wir wieder den Bismarckplatz erreichen (5:00).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Hauptbahnhof Heidelberg mit Straßenbahn oder Bus zum Bismarckplatz; Die Straßenbahn-Linie 5 fährt von Mannheim/Weinheim zum Bismarckplatz.
Mit dem Auto: Am Bismarckplatz gibt es das Parkhaus "Darmstädter Hof".
Einkehren
Möglichkeit auf dem Königstuhl und in Heidelberg.
Wanderkarte
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4
Die Wanderung wurde am 14. Oktober 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bismarckplatz Heidelberg
- Wanderzeit: 5:50 Std.
- Länge: 17,1 km
- Tiefster Punkt: 114 m
- Höchster Punkt: 546 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 637 m














