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Goetheblick und die vier Burgen

Neckarsteinach - Goetheblick - Schaubild - Grein - Schönau - Lindenbach - Ruine Schadeck - Ruine Hinterburg - Neckarsteinach

Wegbeschreibung

Blick auf die vier Burgen Neckarsteinach
Blick auf die vier Burgen

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof in Neckarsteinach. Wir benutzen den hinteren Ausgang, biegen links in die Straße ein und folgen dem roten Quadrat. Es geht rechts hinauf ("Am Bischofswald") und scharf links auf die Kreisstraße. Wir verlassen den Ort und laufen an der Kurve mit der Markierung 10 geradeaus den Waldweg hinauf.

Nachdem uns die Markierung 8 verlassen hat geht es rechts auf dem Pfad mit der 10 weiter aufwärts. Wir erreichen einen Fahrweg und wandern rechts den Hungerbergweg hinauf. Kurz darauf geht es im spitzen Winkel links ab. Uns verläßt an einer Abzweigung die bisherige Markierung; wir laufen mit der 4 geradeaus und einige Meter weiter links hinab zum Goetheblick mit Blick auf Dilsberg (1:00).

Wir laufen wieder hinauf und folgen dem Weg mit der Markierung 4 nach links. Nach der Kurve sehen wir links im Tal Schönau. Wir lassen eine Abzweigung links liegen und halten uns an der Weggabel einige Meter weiter links. Bald darauf sehen wir am linken Wegrand alte Grenzsteine, die auch heute noch die Grenze zwischen Hessen und Baden markieren (G.H.=Großherzogtum Hessen/G.B.=Großherzogtum Baden). An einer Kreuzung geht es links zum Schaubild.

Aussicht Goetheblick
Aussicht vom Goetheblick
Schönau
Blick auf Schönau
Schaubild
Schaubild

Wir wandern wieder zurück zur Kreuzung und biegen links ab. An der darauffolgenden Abzweigung geht es links und einige Meter weiter rechts. Wir laufen schräg links über die Straße und mit der 2 rechts den Alten Weg hinein nach Grein (2:00).

Es geht links mit dem gelben Andreaskreuz die Langenthaler Straße hinauf. Auf der Höhe wandern wir geradeaus auf den Landwirtschaftsweg und halten uns an der Gabelung rechts. Einige Meter weiter geht es links hinab. Wir erreichen einen Schotterweg (Viehgrundsträßle) und biegen hier scharf links ab. Es geht an einer Schutzhütte vorbei. Nach einer Weile überqueren wir einen Asphaltweg und erreichen Schönau (3:00).

Altes Klostertor Schönau
Altes Klostertor in Schönau
Ruine Schadeck Neckarsteinach
Ruine Schadeck
Ruine Hinterburg Neckarsteinach
Ruine Hinterburg

Wir folgen der Straße "Im Wiesengrund" und laufen geradeaus in die Greiner Straße. Es geht links auf die Hauptstraße, der wir in der Rechtskurve folgen. Wir überqueren die Steinach und durchqueren das Alte Klostertor (3:10).

Kloster Schönau

Das Kloster Schönau wurde 1142 als Zisterzienserkloster vom Kloster Eberbach aus gegründet. Es wurde 1558 im Zuge der Reformation aufgehoben. Das Kloster Schönau war eines der bedeutendsten Klöster der Kurpfalz.

Es geht links in den Ringmauerweg. Hier verläßt uns das gelbe Andreaskreuz; wir folgen der unmarkierten Straße. Es geht geradeaus auf die Hauptstraße und mit der Markierung NsV rechts in die Ziegelhäuser Straße. Einige Meter weiter laufen wir geradeaus in die Mühlstraße, der wir nach links folgen. Es geht geradeaus in die Brunnenbergstraße. Wir verlassen Schönau und gelangen kurz darauf nach Lindenbach (3:50).

An der Kreuzung geht es geradeaus. Wir wandern wieder in den Wald hinein. Nach einem leichten Anstieg biegen wir an der Weggabel mit der Markierung 2 links ab. Unter uns fließt die Steinach. Nach einer Weile kreuzen wir einen Forstweg. Wir gelangen auf einen weiteren Weg, dem wir scharf rechts hinauffolgen. Wir queren einen weiteren Forstweg, laufen an der Hütte vorbei hinauf und folgen dem weißen umgedrehten T geradeaus Richtung "Schwalbennest". Bei den Stufen laufen wir links zur Ruine Schadeck (4:30).

Ruine Schadeck (Schwalbennest)

Die Burg Schadeck, wegen ihrer Lage auch "Schwalbennest" genannt, ist die jüngste der vier Neckarsteinacher Burgen. Sie wurde 1335 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem 17. Jahrhundert verfiel die Burg.

Wir wandern den Weg wieder zurück und an der Schutzhütte vorbei zur Ruine Hinterburg (4:40).

Ruine Hinterburg

Die Hinterburg wurde um 1100 erbaut. 1344 war die Burg wahrscheinlich bereits verfallen, wurde jedoch wieder aufgebaut. 1910 fiel die Burg an das Land Hessen.

Wir folgen dem Weg an der Hinterburg vorbei und biegen nach der Mittelburg rechts ab.

Mittelburg und Vorderburg

Die Mittelburg wurde vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Ein Ausbau im 16. Jahrhundert und ein Umbau im 19. Jahrhundert haben ihr das heutige Aussehen. Die Vorderburg wurde wahrscheinlich Anfang des 13. Jahr­hunderts erbaut. Beide Burgen sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Es geht links in die Schloßsteige und geradeaus in die Neckargemünder Straße. Wir überqueren die Steinach und wenden uns rechts in die Bahnhofstraße. Kurz darauf erreichen wir wieder den Bahnhof von Neckarsteinach (5:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S-Bahn Rhein-Neckar von Heidelberg Richtung Mosbach.

Mit dem Auto: Auf der B37 von Heidelberg Richtung Eberbach. Parkmöglichkeit in der Nähe des Bahnhofs.


Einkehren

Möglichkeit in Schönau und Neckarsteinach.

Wanderkarten

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 13: Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-304-5

Die Wanderung wurde am 26. Mai 2009 aktualisiert.