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"Weg der Kristalle" und Wolfsschlucht

Eberbach - Burg Eberbach - Katzenbuckel - Weg der Kristalle - Waldkatzenbach - Oberdielbach - Wolfsschlucht - Schloß Zwingenberg - Zwingenberg

Wegbeschreibung

Mittelburg Burg Eberbach
Mittelburg der Burg Eberbach

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Eberbach. Wir überqueren die Bahngleise auf dem Steg und laufen schräg geradeaus in den Schafwiesenweg. Die Markierung "gelbes Andreaskreuz" begleitet uns nun bis zum Katzenbuckel.

Am Ende des Schafwiesenwegs wenden wir uns rechts und gleich wieder links in die Hohenstaufenstraße. Nach der Biegung geht es rechts den Pfad hinauf ("zur Burg Eberbach"). Wir kreuzen eine Straße und laufen den Fußweg weiter aufwärts. Links sehen wir den Ohrsbergturm, einen ehemaligen Umlaufberg des Neckars. Wir queren zwei weitere Straßen und folgen unserem Wegzeichen geradeaus in den Wald hinein. In Kehren geht es nun bergauf zur Burg Eberbach (0:40).

Burg Eberbach

Die Burg Eberbach besteht eigentlich aus drei Burgen und liegt etwa 160 m über dem Neckar. Die heute nur noch als Ruine erhaltene Burgengruppe besteht aus Vorder-, Mittel- und Hinterburg. Der Zusammenhang zwischen den einzelnen Burgen ist bis heute ungeklärt. Es gibt keine bauliche Verbindungen zwischen den Burgen.

Die Vorderburg ist der älteste Teil der Anlage. Die Mittelburg schließt unmittelbar an die Vorderburg an und ist von dieser nur durch einen Graben getrennt. Von der Hinterburg sind nur noch wenige Ruinen erhalten.

Als Ursprünge der drei Burgen werden für die Vorderburg das letzte Viertel des 12. Jahrhunderts, für die Mittelburg die Zeit um 1200 oder kurz danach und für die Hinterburg das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts angenommen.

Nach Besichtigung der Burgruinen wandern wir unterhalb der Grillhütte links weiter. Wir folgen unserem Wegzeichen an Abzweigungen weiter bergauf. Nach einer Weile geht es an einer großen Wegspinne im spitzen Winkel auf den zweiten Weg von links (unmarkiert). Wir gelangen zu einem Haus und den kärglichen Überresten der ehemaligen Emichsburg (1:15).

Emichsburg

Die Emichsburg wurde 1828 als Jagdschloss erbaut. In den folgenden zwei Jahren wurde sie vergrößert, ab 1840 jedoch nicht mehr bewohnt. Heutzutage ist nur noch ein Turmstumpf mit Mauerresten zu sehen.

Aussichtsturm Katzenbuckel
Aussichtsturm auf dem Katzenbuckel

Wir laufen wieder hinunter zur Wegspinne und wenden uns mit dem gelben Andreaskreuz nach links. An Abzweigungen geht es geradeaus und bei der Schutzhütte rechts vorbei. An einer weiteren Abzweigung folgen wir dem Hauptweg; vor einer Linkskurve führt unser Wegzeichen rechts einen Pfad hinauf. An der Gabelung geht es rechts weiter aufwärts. Wir kreuzen einen weiteren Pfad und erreichen die Freyahütte. Bei der Hütte ist mit der Freyaquelle der höchstgelegene Brunnen des Odenwalds. Wir überqueren den Forstweg und folgen weiter dem Pfad hinauf zum Aussichtsturm auf dem Katzenbuckel (2:00).

Katzenbuckel

Der Katzenbuckel ist mit 626 m die höchste Erhebung des Odenwaldes. Er ist ein erloschener Vulkan. Sein Schlotdurchmesser beträgt etwa 1000 m. Er ist vor etwa 60 Millionen Jahren entstanden; über der heutigen Landoberfläche lagen noch Sedimentgesteine mit einer Mächtigkeit von über 600 Metern.

Wir folgen nun dem "Weg der Kristalle", der 2001 eingeweiht wurde, laufen dazu ein Stück den Pfad zurück und folgen der Markierung L rechts auf den Weg. An der Infotafel geht es links hinunter und geradeaus auf den Forstweg. Links steht die Skischanze; eine Infotafel informiert über den Gaffstein, einer ehemals vorgelagerten Basaltsäule.

Wir folgen dem L geradeaus hinunter und gehen an der Kreuzung rechts leicht aufwärts. Kurz darauf führt rechts ein Pfad zu Infotafel 8. Wir laufen den Pfad wieder zurück und biegen rechts ab. Kurz darauf geht es rechts zur Tafel 7, links von uns steht Tafel 6. Wir laufen geradeaus und gelangen zu einer Straße. Es geht hier rechts und einige Meter weiter erneut rechts zur Tafel 3 am Steinbruchsee. Informationstafeln geben Auskunft über den Aufbau des ehemaligen Vulkanschlots. Wir laufen geradeaus über den Parkplatz und erreichen die ersten beiden Tafeln (2:30).

Waldkatzenbach
Blick auf Waldkatzenbach

Es geht an der Turmschenke vorbei und links die Straße hinab. Hier treffen wir wieder auf das gelbe Andreaskreuz und erreichen kurz darauf Waldkatzenbach. Wir biegen scharf rechts in den Eberbacher Weg (Markierung 36). Am Parkplatz geht es mit der Markierung 52 links auf den Fahrweg. Wir laufen geradeaus auf die wenig befahrene Kreisstraße nach Oberdielbach und folgen der Straße im Ort. Wir wenden uns nach rechts, verlassen nach der Kirche die Markierung 52 und biegen links in die Brucknerstraße, der wir an Abzwiegungen geradeaus folgen. Am Ende der Brucknerstraße geht es rechts und kurz darauf wieder links ("Weisbacher Straße", Markierung V).

Wolfsschlucht
In der Wolfsschlucht

Wir verlassen den Ort und treffen an der nächsten Kreuzung auf das rote Andreaskreuz, dem wir nach rechts folgen. Wir überqueren die Landstraße und den Radweg und wandern geradeaus auf den Feldweg. Es geht links auf die Straße, der wir in der Rechtsbiegung folgen. Vom Sportplatz aus sehen wir ein letztes Mal den Katzenbuckel, bevor wir hinunter nach Oberdielbach-Post laufen. Wir durchqueren den Ort und wandern in den Wald hinein. Der Weg führt nun bergab. An einer Kreuzung geht es geradeaus auf den Wald­pfad weiter abwärts.

Es geht auf den Schotterweg und an der Kreuzung geradeaus auf den Pfad. Wir gelangen zum Anfang der Wolfsschlucht. Es geht hier geradeaus den Pfad hinab, der uns durch die Wolfsschlucht führt. Nach einer Weile erreichen wir Schloß Zwingenberg (4:00). Es geht links an der Burg vorbei und den Asphaltweg hinunter zum Bahnhof von Zwingenberg, an dem diese Wanderung endet (4:15).

Hinweis

Wolfsschlucht gesperrt

Der Weg innerhalb der Wolfsschlucht ist ein alpiner Klettersteig. Bei Nässe, Glätte oder nach starkem Regen ist es nicht empfehlenswert die Schlucht zu durchlaufen. Stattdessen folgt man bei der Hinweistafel am Beginn der Wolfsschlucht dem Weg nach rechts, biegt kurz darauf scharf links ab und wandert den Weg oberhalb der Schlucht hinab zur Burg Zwingenberg.

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Eberbach und Zwin­genberg werden von der S-Bahn Rhein-Neckar von Hei­delberg Richtung Mosbach bedient. Eberbach ist End­punkt der Odenwaldbahn von Frankfurt/Main.

Mit dem Auto: Auf der B37 von Heidelberg Richtung Heilbronn. Parkmöglichkeiten in der Nähe der Bahnhöfe.

Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in den Orten am Wegrand.


Wanderkarte

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 13: Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-304-5

Die Wanderung wurde am 24. Januar 2011 aktualisiert.