Blick von der Tromm
Margarethenschlucht
Gesundheitsbrünnle
Wegweiser am Katzenbuckel
Margarethenschlucht
Blick vom Beiersberg bei Mörlenbach

Philosophenweg, Thingstätte und Bismarcksäule

Heidelberg-Bismarckplatz - Philosophenweg - Mausbachquelle - Zollstock - Michaelsbasilika - Thingstätte - Stephans­kloster - Heidenloch - Bismarcksäule - Heidelberg-Bismarckplatz

Wegbeschreibung

Altstadt Heidelberg

Blick vom Philosophenweg auf die Altstadt von Heidelberg

Start dieser Wanderung ist am Bismarckplatz in Heidelberg. Hier laufen wir Richtung Fußgängerzone, überqueren die Sophienstraße und wenden uns mit dem gelben B nach links über die Theodor-Heuss-Brücke. Es geht rechts in die Brückenkopfstraße und links in die Bergstraße. Einige Meter weiter laufen wir mit dem roten R rechts in den Philoso­phenweg. Auf dem ersten Teilstück des Philosophenwegs geht es stramm aufwärts.

Philosophenweg

Der Philosophenweg verdankt seinen Namen den Heidelberger Studenten, die den Weg schon frühzeitig als idealen Ort für Spaziergänge und ungestörtem Denken ent­deckten.

Wir wandern am Abgang zur Alten Brücke ("Schlangenweg") vorbei und erreichen die Hölderlinanlage. An der folgenden Weggabel bei der Odenwälder Hütte laufen wir geradeaus Richtung "Mausbach" und an der Abzweigung links gerade­aus weiter. Es geht jetzt langsam durch den Wald aufwärts. An Abzweigungen folgen wir immer den Hauptweg, das Wegzeichen "rotes R" weist uns den Weg.

Wir kommen am Webersbrunnen vorbei und erreichen kurz darauf die Moltkehütte. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Königstuhl. Bei einer Weggabel führt die Markierung "rotes R" rechts hinunter. Wir wandern jedoch links auf dem unmarkierten Weg Richtung "Mausbach/Weißer Stein" und passieren den Wasserbehälter Haarlass. An den nächsten beiden Weggabelungen laufen wir links geradeaus weiter Richtung "Weißer Stein" und treffen schließlich auf das Wegzeichen "Z4", dem wir kurzzeitig folgen. Es geht an der Mausbachwiese und dem Mausbachbrunnen vorbei. Bei der folgenden Abzweigung wenden wir uns im spitzen Winkel links hinauf und orientieren uns nun nach dem Wegzei­chen Z5.

Mausbachquelle

Mausbachquelle

Freischarenschanze

Hinweis zu einer Freischarenschanze

Michaelsbasilika

Michaelsbasilika

Wir passieren die Mausbachquelle und folgen dem Forstweg. An der nächsten Abzweigung geht es scharf rechts in den oberen Mausbachweg. Wir folgen bei der nächsten Kurve dem Weg links weiter hinauf. An einer weiteren Abzweigung geht es rechts. Wir lassen den Zollstockbrunnenweg links liegen und wandern geradeaus weiter. An einer leichten Biegung sehen wir links einen Stein mit einem Hinweis auf eine Freischarenschanze.

Wir erreichen die Wegspinne am Stickelsplatz (1:45) und wandern links auf den Weg mit der Markierung "roter Balken" Richtung "Zollstock/Heiligenberg". Kurz darauf passieren wir die Schloßblick-Hütte am Zollstock; hier gibt es eine Rast­möglichkeit mit Blick auf das Schloß auf der anderen Neckarseite. Wir laufen auf der Hochstraße geradeaus weiter. Bei einer Weggabel geht es links den kleinen Weg mit dem Wegzeichen "roter Balken" ("Fußweg Heiligenberg") entlang.

An der Wegkreuzung oberhalb der Thingstätte verlassen wir das Wegzeichen und laufen rechts die Stufen hinauf zur Michaelsbasilika (2:10).

Heiligenberg

Der Heiligenberg ist knapp 440 m hoch und befindet sich oberhalb des Heidelberger Stadtteils Neuenheim. Wäh­rend des Mittelalters trug er noch den Namen "Allerheiligen-Berg". Dieser Name wiederum leitete sich von dem ehe­maligen Kloster St. Michael ab, das "allen Heiligen" gewidmet war.

Thingstätte

Thingstätte

Stephanskloster und Aussichtsturm

Stephanskloster und Aussichtsturm

Heidelberg und Königstuhl

Aussicht vom Turm beim Stephanskloster

Nach Besichtigung des ehemaligen Klosters laufen wir denselben Weg hinab und geradeaus durch die Thingstätte. Am Ende der Freilichtbühne geht es den Weg hinunter zu einem Parkplatz. Hier treffen wir wieder auf das Wegzeichen "roter Balken".

Thingstätte

Die Thingstätte wurde während in den Jahren 1934 und 1935 während der Zeit des Nationalsozialismus errichtet. Als Vorbild dienten antike griechische Theater. Die Anlage wurde hauptsächlich für Propagandazwecke benutzt. Aber schon ein Jahr später, 1936, verloren die Nationalsozialisten das Interesse an der Thingstätte, da der inzwi­schen weit verbreitete Rundfunk ein besseres Instrument für Propaganda darstellte. Nach dem zweiten Weltkrieg verfiel die Anlage zunächst, inzwischen wird sie jedoch z.B. für Open-Air-Konzerte benutzt.

Bismarcksäule

Bismarcksäule

Wir laufen die Straße weiter und erreichen kurz darauf die Reste des Stephanskloster und einen Aussichtsturm, dem Heiligenbergturm. Vom Aussichtsturm hat man einen schönen Blick auf das Heidelberger Schloß und den Königstuhl. Wir folgen weiter der Straße und sehen kurz darauf auf der rechten Seite das überdachte Heidenloch.

Es geht auf der Straße weiter; kurz darauf biegen wir scharf links auf den markierten Forstweg ab. An einer Abzweigung wandern wir geradeaus weiter. Wir erreichen eine Aussichtshütte, von der man einen schönen Blick auf den Neckar hat und wenden uns hier nach rechts Richtung "Bismarcksäule" und erreichen schließlich die Mönchberghütte; hier geht es links hinunter in den Bismarcksäulenweg.

Bei einer Abzweigung wenden wir uns nach rechts zur Bismarcksäule. Von der Säule schweift der Blick über Heidelberg und die Rheinebene.

Bismarcksäule

Die Bismarcksäule auf dem Heiligenberg wurde 1903 erbaut. Die Bezeichnung "Bismarcksäule" geht auf einen 1899 ausgeschriebenen Wettbewerb der Studentenschaft zurück, der die Errichtung möglichst vieler Feuersäulen (wie auf dem Turm vorhanden) anregen sollte. Die Bismarcksäule wurde im Jahr 1985 saniert.

Unser Weg führt rechts an der Bismarcksäule vorbei. Wir wandern durch die Eichendorffanlage und gelangen am Ende des Weges auf einen breiteren asphaltierten Weg, dem wir nach rechts folgen. Kurz darauf endet dieser Weg auf dem Philosophenweg. Wir gehen hier geradeaus weiter.

Für den Rückweg folgen wir ab jetzt wieder dem Wegzeichen "rotes R" bis zum Ende des Philosophenwegs. Von hier aus nehmen wir wieder den gleichen Weg wie auf dem Hinweg und erreichen bald den Bismarckplatz, auf dem unsere Wanderung zu Ende geht (3:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Hauptbahnhof Heidelberg mit Straßenbahn oder Bus zum Bismarckplatz; Die Straßenbahn-Linie 5 fährt von Mannheim/Weinheim zum Bismarckplatz.

Mit dem Auto: Am Bismarckplatz gibt es das Parkhaus "Darmstädter Hof".

Einkehren

Einkehren ist nur am Ende der Wanderung in Heidelberg möglich.

Wanderkarte

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4

Die Wanderung wurde am 29. Juni 2010 aktualisiert.