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Philosophenweg, Thingstätte und Bismarcksäule

Heidelberg-Bismarckplatz - Philosophenweg - Mausbachquelle - Zollstock - Michaelsbasilika - Thingstätte - Stephans­kloster - Heidenloch - Bismarcksäule - Heidelberg-Bismarckplatz

Wegbeschreibung

Altstadt Heidelberg

Blick vom Philosophenweg auf die Altstadt von Heidelberg

Start dieser Wanderung ist am Bismarckplatz in Heidelberg. Hier gehen wir Richtung Altstadt, überqueren die Sophienstraße und wenden uns nach links über die Theodor-Heuss-Brücke. Es geht rechts in die Brückenkopfstraße und dann links in die Bergstraße. Einige Meter weiter laufen wir erneut rechts in den Philosophenweg. Hier treffen wir auf das Wegzeichen "rotes R". Auf dem ersten Teilstück des Philosophenwegs geht es stramm aufwärts.

Philosophenweg

Der Philosophenweg verdankt seinen Namen den Heidelberger Studenten, die den Weg schon frühzeitig als idealen Ort für Spaziergänge und ungestörtem Denken entdeckten.

Wir gehen am Abgang zur Alten Brücke ("Schlangenweg") vorbei und erreichen die Hölderlinanlage (0:35). An der darauffolgenden Weggabel bei der Odenwälder Hütte gehen wir geradeaus Richtung "Mausbach" und an einer nächsten Gabelung links geradeaus weiter. Es geht jetzt langsam durch den Wald aufwärts. An Abzweigungen folgen wir immer den Hauptweg geradeaus weiter, das Wegzeichen "rotes R" weist uns den Weg.

Wir kommen am Webersbrunnen vorbei und erreichen kurz darauf die Moltkehütte (0:55). Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Königstuhl. Bei einer Weggabel führt die Markierung "rotes R" rechts hinunter. Wir gehen jedoch links weiter Richtung "Mausbach/Weißer Stein" und passieren den Wasserbehälter Haarlass. An den nächsten beiden Weggabelung gehen wir links geradeaus weiter Richtung "Weißer Stein" und treffen schließlich auf das Wegzeichen "Z 4", dem wir kurzzeitig folgen. Es geht an der Mausbachwiese und Mausbachbrunnen vorbei. Bei der darauffolgenden Abzweigung wenden wir uns im spitzen Winkel links hinauf uns folgen nun dem Wegzeichen Z5.

Mausbachquelle

Mausbachquelle

Zollstock Heidelberg

Am Zollstock

Michaelsbasilika

Michaelsbasilika

Wir passieren die Mausbachquelle und folgen weiter dem Forstweg. An der nächsten Abzweigung biegen wir rechts in den oberen Mausbachweg ein. Wir folgen bei der nächsten Kurve dem Weg links weiter hinauf. An einer weiteren Abzweigung geht es rechts weiter. Wir lassen den Zollstockbrunnenweg links liegen und wandern geradeaus weiter.

Wir erreichen die Wegspinne am Stickelsplatz (1:45) und gehen links in den Weg mit der Markierung "roter Balken" Richtung "Zollstock/Heiligenberg". Kurz darauf kommen wir an der Hütte "Schloßblick" am Zollstock an; hier gibt es eine Rastmöglichkeit mit Blick auf das Schloß auf der anderen Neckarseite. Wir laufen auf der Hochstraße geradeaus weiter. Bei einer Weggabel geht es links den kleinen Weg mit dem Webzeichen "roter Balken" Richtung "Fußweg Heiligenberg" entlang.

An der Wegkreuzung oberhalb der Thingstätte verlassen wir das Wegzeichen und laufen rechts die Stufen hinauf zur Michaelsbasilika (2:10).

Heiligenberg

Der Heiligenberg ist knapp 440 m hoch und befindet sich oberhalb des Heidelberger Stadtteils Neuenheim. Während des Mittelalters trug er noch den Namen "Allerheiligen-Berg". Dieser Name wiederum leitete sich von dem ehemaligen Kloster St. Michael ab, das "allen Heiligen" gewidmet war.

Nach Besichtigung des ehemaligen Klosters gehen wir den gleichen Weg hinab und geradeaus durch die Thingstätte. Am Ende der Freilichtbühne wenden wir uns nach rechts und laufen den Weg hinunter zu einem Parkplatz. Hier treffen wir wieder auf das Wegzeichen "roter Balken".

Thingstätte Heidelberg

Thingstätte auf dem Heiligenberg

Thingstätte

Die Thingstätte wurde während in den Jahren 1934 und 1935 während der Zeit des Nationalsozialismus errichtet. Als Vorbild dienten antike griechische Theater. Die Anlage wurde hauptsächlich für Propagandazwecke benutzt. Aber schon ein Jahr später, 1936, verloren die Nationalsozialisten das Interesse an der Thingstätte, da der inzwischen weit verbreitete Rundfunk ein besseres Instrument für Propaganda darstellte. Nach dem zweiten Weltkrieg verfiel die Anlage zunächst, inzwischen wird sie jedoch z.B. für Open-Air-Konzerte benutzt.

Bismarcksäule Heidelberg

Bismarcksäule

Wir laufen die Straße weiter und erreichen kurz darauf die Reste des Stephanskloster und einen Aussichtsturm, dem Heiligenbergturm. Vom Aussichtsturm hat man einen schönen Blick auf das Heidelberger Schloß und den Königstuhl. Wir folgen weiter der Straße und sehen kurz darauf auf der rechten Seite das überdachte Heidenloch.

Es geht auf der Straße weiter; kurz darauf biegen wir im spitzen Winkel links auf den markierten Forstweg ab. An einer Abzweigung gehen wir geradeaus weiter. Wir erreichen eine Aussichtshütte, von der man einen schönen Blick auf den Neckar hat und wenden uns hier nach rechts Richtung "Bismarcksäule" und erreichen schließlich die Mönchberghütte; hier geht es links hinunter in den Bismarcksäulenweg.

Bei einer Wegkreuzung wenden wir uns nach rechts zur Bismarcksäule und folgen auch weiterhin dem Wegzeichen "roter Balken". Von der Säule aus hat man einen schönen Blick auf Heidelberg und die Rheinebene.

Bismarcksäule

Die Bismarcksäule auf dem Heiligenberg wurde 1903 erbaut. Die Bezeichnung "Bismarcksäule" geht auf einen 1899 ausgeschriebenen Wettbewerb der Studentenschaft zurück, der die Errichtung möglichst vieler Feuersäulen (wie auf dem Turm vorhanden) anregen sollte. Die Bismarcksäule wurde im Jahr 1985 saniert.

Heidelberg und Neckar

Blick auf Heidelberg und den Neckar

Vor der Säule führt der Weg nach rechts und gleich wieder links einen schmalen Pfad hinab. Wir gehen durch die Eichendorffanlage und gelangen am Ende des Weges auf einen breiteren asphaltierten Weg, dem wir nach rechts folgen. Kurz darauf endet dieser Weg auf dem Philosophenweg. Wir gehen hier geradeaus weiter.

Für den Rückweg folgen wir ab jetzt wieder dem Wegzeichen "rotes R" bis zum Ende des Philosophenwegs. Von hier aus nehmen wir wieder den gleichen Weg wie auf dem Hinweg und erreichen bald den Bismarckplatz, auf dem unsere Wanderung zu Ende geht (3:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Hauptbahnhof Heidelberg mit Straßenbahn oder Bus zum Bismarckplatz; Die Straßenbahn-Linie 5 fährt von Mannheim/Weinheim zum Bismarckplatz.

Mit dem Auto: Am Bismarckplatz gibt es das Parkhaus "Darmstädter Hof".

Einkehren

Einkehren ist nur am Ende der Wanderung in Heidelberg möglich.

Wanderkarte

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4

Die Wanderung wurde am 17. September 2007 aktualisiert.