Minneburg und Stolzeneck
Neckargerach - Ruine Minneburg - Ruine Stolzeneck - Rockenau - Neckarwimmersbach - Eberbach
Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Neckargerach. Vor dem Bahnhof stehend wenden wir uns nach rechts, dann nach links in die Friedhofstraße hinunter und folgen der Markierung "umgedrehtes weißes T". Vor uns sehen wir bereits die Ruine Minneburg auf dem Schloßberg. Nach dem Friedhof geht es links den Pfad zur Straße hinab. Wir wechseln die Straßenseite, überqueren den Neckar und biegen rechts die Straße nach Guttenbach ein.
Vor der Brücke wenden wir uns nach links in die Straße "Ziegelhütte" und folgen nun dem Wegzeichen "gelbes R". An der darauffolgenden Gabelung geht es nach links. Nach Passieren einiges Häuser führt unser Weg durch Felder und Wiesen aufwärts. An einer Weggabel geht es rechts weiter auf dem asphaltierten Weg hinauf. Der Weg führt in den Wald. An einer Gabelung gehen wir rechts. Kurz darauf erreichen wir die Minneburg (0:30).
Ruine Minneburg
Die Minneburg wurde erstmals im Jahr 1339 erwähnt. Wahrscheinlich wurde Sie im 12. Jahrhundert erbaut. Namensgeberin der Burg ist nach einer Sage Minna von Horneck, die mit dem Grafen von Schwarzenberg verheiratet werden sollte. Sie flüchtete jedoch in eine Höhle bei der heutigen Minneburg und wartete auf den armen Ritter Edelmut von Ehrenberg, der auf einem Kreuzzug war. Minna lag jedoch bereits im Sterben als dieser zurückkehrte. Er soll ihr am Totenbett die Errichtung einer Burg versprochen haben. Diese sollte als Gedenken an die große Liebe (mittelhochdt. "Minne") der Beiden den Namen "Minneburg" erhalten.
Nach Besichtigung der Burgruine gehen wir den Weg mit der Markierung "gelbes R" weiter. Dieser führt an der Burgmauer entlang. An der Wegkreuzung hinter der Burg nehmen wir den mittleren Weg und an der darauffolgenden Weggabel wandern wir rechts weiter. Wir bleiben auf diesem Fahrweg, der oberhalb des Neckartals entlangführt. Auf der anderen Seite des Neckartals sehen wir das Schloß Zwingenberg.
An einer Kreuzung gehen wir rechts geradeaus weiter in den Förstelweg und passieren eine Hütte. Bei weiteren Abzweigungen bleiben wir auf unserem Weg. Der Weg macht eine Linksbiegung und führt uns aus dem Wald heraus. Wir überqueren einen asphaltierten Weg und gehen geradeaus weiter Richtung "Stolzeneck". Der Weg führt wieder in den Wald hinein. Wir überqueren die Zwingenberger Straße. An einer Gabelung nehmen wir den linken Weg, an der darauffolgenden Gabel gehen wir nach rechts und an einer weiteren Abzweigung links dem "gelben R" folgend.
Wir gelangen zu einer Kreuzung mit einem Fahrweg, wir gehen hier rechts hinunter. Auf der anderen Seite des Neckartals sehen wir den Eberbacher Ortsteil Lindach. An einer weiteren Kreuzung gehen wir weiter geradeaus hinunter, an einer Weggabel rechts hinab und an der nächsten Gabelung den linken Weg hinauf Richtung "Stolzeneck". Ein paar Meter weiter führt rechts ein schmaler Pfad ab, der uns schließlich zur Ruine Stolzeneck führt (2:30).
Burg Stolzeneck
Um 1200 wurde die Burg Stolzeneck wahrscheinlich vom Rittergeschlecht derer von Stolzinecke erbaut. Erstmals erwähnt wurde sie 1228. Im Bayerischen Erfolgekrieg wurde sie im Jahre 1504 zerstört und erneut aufgebaut. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Burg letztmalig erwähnt.
Wir gehen an der Burgmauer die Treppe hinab, wenden uns nach links und gehen den asphaltierten Weg hinauf. An einer Linkskurve biegen wir rechts in den Urwaldpfad ein. Wir achten hier gut auf die Markierung "gelbes R". Bei einer Wegkreuzung verlassen wir den Urwaldpfad und biegen rechts ab. Der Weg führt nun hinunter. An einer Gabelung gehen wir geradeaus weiter, an einer weiteren Abzweigung (Stein "1933") wenden wir uns nach rechts. Wir erreichen einen Steinbruch, der Weg führt geradeaus hinab und am Friedhof von Rockenau vorbei. Wir passieren den Wanderparkplatz "Mühlberg"; an der folgenden Rechtskurve gehen wir geradeaus weiter.
An einer Lichtung oberhalb von Neckarwimmersbach hat man einen schönen Ausblick auf Eberbach und den Ohrsberg. Kurz darauf führt der Weg zu einer Straße; wir gehen hier rechts die Stufen zur Stadt hinab. Am Ende der Treppe verlassen wir das bisherige Wegzeichen und folgen nun der "roten Pyramide" nach rechts und gehen gleich wieder links weitere Stufen hinunter. Wir gehen nach links in die Straße "Elmele" und biegen dann im spitzen Winkel rechts ab in den Kirchenweg. Wir überqueren die Rockenauer Straße und laufen über die Neckarbrücke nach Eberbach. Am Ende der Brücke benutzen wir den Zebrastreifen und links die Treppe hinab. Dort wenden wir uns nach rechts. An der Straßenbiegung geht es geradeaus in die Fußgängerzone.
Wir überqueren die Friedrichstraße. Nach dem Schifferdenkmal führt unser Weg rechts ab. Vor uns sehen wir bereits den Bahnhof von Eberbach, dem Ende unserer heutigen Wanderung (4:15).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Neckargerach und Eberbach liegen an der Bahnstrecke von Heidelberg nach Mosbach-Neckarelz.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 13: Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-304-5
Freizeitkarte 1:50.000 - Blatt F 514 Mosbach
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-607-2
Die Wanderung wurde am 16. August 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start: Bahnhof Neckargerach
- Ende: Bahnhof Eberbach
- Wanderzeit: 4:15 Std.
- Länge: 16,5 km
- Tiefster Punkt: 130 m
- Höchster Punkt: 375 m
- Summe Steigungen: 430 m
- Summe Gefälle: 449 m










