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Waldbrudershütte, Rotes Bild und Freischärlergrab

Hirschhorn - Waldbrudershütte - Rotes Bild - Freischärlergrab - Hirschhorn

Wegbeschreibung

Waldbrudershütte

Naturdenkmal Waldbrudershütte

Wir starten die Wanderung am Bahnhof in Hirschhorn. Wir gehen die Bahnhofstraße hinunter und folgen der Neckarsteinacher Straße einige Meter. Wir unterqueren die Bahngleise und biegen rechts mit der Markierung "H6" ab. Die Straße führt langsam hinauf, rechts sehen wir Schloß Hirschhorn. Bei Haus Nr. 28 geht es rechts den Waldweg mit der Markierung H6 hinunter, der oberhalb des Ulfenbachs entlangführt. Bald darauf kommen wir an einem Campingplatz vorbei. Wir erreichen einen Forstweg und folgen diesem nach rechts. Es geht an einer Brücke vorbei, an der darauffolgenden Abzweigung links den Weg hinauf und einige Meter weiter rechts den Pfad hinauf. Wir biegen rechts auf einen schmalen Pfad ab und gelangen zur Waldbrudershütte (1:00).

Waldbrudershütte

Bekannt ist die Waldbrudershütte durch ein Felsbild, das eine stehende Figur darstellt, inzwischen aber stark beschädigt ist. Wahrscheinlich ist die Darstellung keltischen Ursprungs. Der Name "Waldbrudershütte" rührt vermutlich von einer lokalen Sage her, in der dort ein Einsiedler gelebt haben soll.

Rotes Bild

Rotes Bild

Freischärlergrab

Freischärlergrab

Vor dem Felsen geht es links die Stufen aufwärts. Einige Meter weiter laufen wir rechts in Kehren den Berg hinauf. Wir wenden uns auf einem Fahrweg nach rechts und folgen nun der Markierung L2. Nach einer Weile geht es bei einer größeren Wegkreuzung mit dem Wegzeichen "blauer Keil" links ab. Wir folgen der Markierung an einer Abzweigung im spitzen Winkel nach links, gelangen auf einen weiteren Forstweg und wandern bei der nächsten Weggabel rechts weiter.

An der Wegspinne geht es den zweiten Weg von rechts hinauf Richtung "Rotes Bild". Bei der zweiten Abzweigung wenden wir uns im spitzen Winkel links auf den Waldweg, der geradeaus auf einen Fahrweg führt. Bei der Gabelung auf der Höhe wenden wir uns links und erreichen das Rote Bild. Sitzbänke laden zur Rast ein (3:00).

Rotes Bild

Das Rote Bild steht an der Grenze des ehemaligen Klosters Schönau zu Hirschhorn. Es gibt zwei Sagen, die sich um das Rote Bild ranken:

  • Eine Frau gebar als Folge eines Ehebruchs Vierlinge. Diese verbarg sie in einem Korb, um sie an den Neckar zu tragen und zu ertränken. Beim Bildstock wurde sie von einem Förster gestellt, der die Kinder rettete. Die Frau wurde hier später zu Tode geschleift.
  • Ein ungetreuer Vormund hat sich am Roten Bild erhängt und geht heute noch dort um.
Schloß Hirschhorn und Ersheim

Blick auf Schloß Hirschhorn und Ersheim

Wir biegen links ab und folgen nun der Markierung H5. Es geht links auf den Fahrweg und kurz darauf rechts ab. Unser Weg führt nun abwärts. Wir folgen ihm in einer Linkskurve und laufen an der Abzweigung geradeaus. Kurz darauf erreichen wir das Freischärlergrab auf dem Michelberg (3:30).

Freischärlergrab

Während der Badischen Revolution 1848/49 wurde am 13. Juni 1849 Hirschhorn von Aufständischen besetzt. Am 16. Juni rückten diese wieder ab, einige Tage später marschierten badische Freischaren auf dem Michelberg und in Ersheim auf. Bei den Kämpfen gab es einen Toten, der in diesem Grab beigesetzt wurde.

Es geht in einer 180°-Kurve mit der Markierung H5 rechts hinunter. Vom Weg schweift der Blick auf Schloß Hirschhorn und Ersheim im Neckartal. Wir folgen dem Weg in einer Z-Kurve weiter hinunter. Bei einer Abzweigung laufen wir geradeaus hinunter. Nachdem wir eine Schranke passiert haben folgen wir dem Weg in einer Linksbiegung. Es geht an der Abzweigung rechts weiter hinab und geradeaus auf die Straße nach Hirschhorn. Wir unterqueren wieder die Bahnstrecke und biegen rechts zum Bahnhof ab (4:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S-Bahn Rhein-Neckar von Mannheim/Heidelberg Richtung Mosbach nach Hirschhorn.

Mit dem Auto: Von Heidelberg auf der B37 Richtung Eberbach, Ausfahrt Hirschhorn. Parkmöglichkeit auf dem Parkplatz am Neckar. Es geht die Grabengasse hinauf und mit dem roten Kreuz geradeaus in die Hauptstraße und Langenthaler Straße.

Wanderkarten

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 12: Heidelberg / Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-314-4

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 13: Neckartal-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-304-5

Die Wanderung wurde am 2. März 2008 aktualisiert.