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Odenwald-Limes und Kastell Hainhaus

Bad König - Am Toten Mann - Odenwald-Limes - Kastell Hainhaus - Käsebrünnchen - Odenwaldbaum - Bad König

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Bad König; wir wenden uns links in die Bahnhofstraße und folgen der Markierung "rotes Andreaskreuz". Es geht am Brunnen mit dem Wegzeichen BK2 rechts in die Elisabethenstraße und am Schloßplatz links in die Alexanderstraße. Wir biegen in die Bleichstraße und laufen nach dem Überqueren des Baches links in die Straße "Am Großen Garten". An derem Ende geht es links und einige Schritte weiter rechts die Mainstraße hinauf. Wir passieren die Siegfriedsanlage und verlassen nun Bad König. Der Weg führt an einem Umspannwerk vorbei in den Wald. Hier führt unser Weg links ab und nach einer Rechtskurve am Waldrand entlang.

Wachtposten "Sellenplatte"
Wachtposten "Sellenplatte"

An einer Abzweigung auf der Höhe wandern wir mit der Markierung 8 Richtung "Breitenbrunn" geradeaus weiter. Bei der folgenden Abzweigung geht es mit der Markierung 4 erneut geradeaus in den Wald hinein. An einer weiteren Abzweigung verlassen wir die 4 und folgen dem Wegzeichen BK1 geradeaus. So gelangen wir schließlich zur Wegkreuzung "Am Toten Mann" und wenden uns nach rechts Richtung "Hainhaus" (1:10).

Kurz bevor es wieder in den Wald hineingeht sehen wir im Norden die Burg Breuberg. Bald darauf gelangen wir zu einer großen Kreuzung, wandern hier geradeaus und an einer Abzweigung rechts auf den Pfad, der am Zaun entlangführt. Nach dem Passieren eines Windrads geht es über den Schotterweg und mit dem weißen L auf den Pfad zum ehemaligen römischen Wachtposten "Sellenplatte", der 1986 teilweise restauriert wurde (1:45).

Odenwald-Limes

Der Odenwald-Limes wurde vermutlich im Jahre 98 n. Chr. von Kaiser Trajan erbaut. Diese Grenze bestand etwa 60 Jahre lang. Als die Grenze um das Jahr 159 n. Chr. etwa 30 Kilometer nach Osten verlegt wurde, verlor dieser Limes seine Bedeutung.

Es geht wieder ein Stück zurück und mit dem weißen L links am Zaun entlang. Wir überqueren die Landstraße und biegen rechts auf den Waldpfad ab. Es geht an den beiden ehemaligen Wachtposten "In den Dickhecken" und "Erlen" vorbei, von denen allerdings nur noch wenig sichtbar ist. Wir überqueren erneut die Straße und erreichen den Parkplatz "Kastell Hainhaus" (2:30).

Steinsessel
Steinsessel

Hier wenden wir uns nach links und gelangen zu den Steinsesseln am Kastell Hainhaus.

Kastell Hainhaus

Vom ehemaligen Kastell Hainhaus sind nur noch wenige Spuren sichtbar. Dieser Ort wurde im 15. Jahrhunderts von den Menschen "Benzeburg" (Teufelsburg) genannt, da Ihnen diie Ruinen unheimlich waren. Der heutige Name "Hainhaus" bedeutet vermutlich "Haus der Hünen". Die Reste des Kastells wurden von den Bauern der Umgebung abgebaut und als Baumaterial verwendet.

Auf einem kleinen Erdhügel stehen heute sechs barocke Steinsessel, deren Funktion und Herkunft rätselhaft sind. Wahrscheinlich handelt es sich um ehemalige Gerichtssessel des Zentgerichtes, die im Jahre 1775 hier aufgestellt wurden.

Gesundheitsbrunnen
Gesundheitsbrunnen
Bad König
Blick auf Bad König

Wir laufen nach den Steinsesseln rechts und einige Meter weiter an der Gabelung erneut rechts. Nach dem Wohnhaus biegen wir links auf den Weg mit der Markierung "weißer Balken" ab, der uns nun abwärts führt. Es geht links auf den Schotterweg. Bald darauf geht es am Amphibienschutzgebiet "Käsebrünnchen" vorbei aus dem Wald. Bei der Kreuzung nach der Seniorenhütte wandern wir Richtung "Bad König" weiter geradeaus.

Am Odenwaldbaum, einer 300 Jahre alten Eiche, folgen wir dem Weg nach links und laufen an der nächsten Biegung rechts hinab. Bald darauf führt links ein schmaler Pfad ab. Kurz vor der Straße laufen wir rechts auf den Waldweg. Es geht links auf einen Pfad und über die Straße zum Gesundheitsbrunnen.

Wir folgen weiter dem Pfad, wandern links über die Brücke und kurz darauf rechts. Bei einer Weggabel geht es links weiter, kurz darauf rechts hinunter und an der Georg-Vetter-Hütte links auf den grasbewachsenen Weg. Dieser führt bald darauf auf einen Fahrweg, auf den wir nach rechts abbiegen. Der Weg führt aus dem Wald; an einer Abzweigung laufen wir geradeaus weiter. Wir erreichen Bad König und folgen der Straße hinunter. An einer Straßenkreuzung laufen wir geradeaus in die Philipp-Schmunck-Straße und verlassen die Markierung "weißer Balken". Es geht links in die Jahnstraße und rechts in die Waldstraße. Vor uns sehen wir kurz darauf den Bahnhof von Bad König (4:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bad König liegt an der Bahnstrecke von Eberbach nach Frankfurt/Main.

Mit dem Auto: Am bzw. hinter dem Bahnhof sind Parkmöglichkeiten vorhanden.

Einkehren

Möglichkeit am Ende der Wanderung in Bad König.


Wanderkarte

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 6: Mittlerer Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-302-1

Die Wanderung wurde am 10. Oktober 2009 aktualisiert.