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Fürstenlager, Felsenmeer und Melibocus

Bensheim-Auerbach - Staatspark Fürstenlager - Reichenbach - Felsenmeer - Felsberg - Melibocus - Bensheim-Auerbach

Wegbeschreibung

Efeutempel Fürstenlager

Efeutempel im Staatspark Fürstenlager

Beginn der Wanderung ist der Bahnhof in Bensheim-Auerbach. An der Vorderseite des Bahnhofs geht es geradeaus in die Otto-Beck-Straße. Wir folgen dem Wegzeichen "gelbes Quadrat" (Nibelungenweg), überqueren an der Ampel die Darmstädter Straße und laufen in die Karlsbader Straße. Wir biegen links in die Schloßstraße ein. An der ersten Gabelung gehen wir rechts in die Weidgasse (Richtung "Fürstenlager, Felsberg"), an derem Ende links in die Bachgasse, der wir an der Abzweigung nach links zum Eingang des Staatspark Fürstenlager laufen (0:20).

Es geht vorbei am Schwanenweiher und Ententeich den Hauptweg hinauf zum Herrenhaus. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zum Efeutempel oberhalb des Herrenhauses. Dafür folgen wir dem Wegzeichen "blaues B".

Wir gehen laufen zum Herrenhaus und biegen hier rechts mit dem gelben Quadrat ab. Durch die Wiesen des Staatsparks geht es langsam aufwärts. Wir kommen am Dr. Lommel-Weg vorbei und nehmen die darauffolgende Abzweigung links in den Wilhelmsweg. Einige Meter weiter wandern wir rechts hinauf und an der nächsten Gabelung geradeaus. Kurz darauf gelangen wir zu einer weiteren Weggabelung, hier geht es links weiter. An einer Abzweigung geht es erneut links und 5 m weiter rechts einen schmalen Pfad hoch.

Staatspark Fürstenlager

Das Fürstenlager bei Auerbach ist gegen Ende des 18. Jahrhunderts unter Landgraf Ludwig X. von Hessen-Darmstadt als Sommerresidenz errichtet worden.

Viele bezaubernde Gebäude, wie das Herrenhaus, die Wache oder der Efeutempel sind um den Gesundheitsbrun­nen, einer heilkräftigen Mineralquelle, angeordnet. Sie liegen inmitten eines 42 ha großen Parks, der exotische Pflanzen und Bäume beher­bergt. Das Prachtstück ist der 55 m hohe Mammutbaum auf der Herrenwiese.

Wir gelangen auf einen Fahrweg, laufen nach rechts und zehn Meter weiter links. An einer weiteren Gabelung geht es links hinauf. Wir gelangen wiederum an eine Abzweigung, es geht links auf den Hohlweg und gleich wieder rechts. Hier steht die Zeppelinhütte auf der Ludwigshöhe.

OWK-Ehrenmal

OWK-Ehrenmal

Wir gelangen kurz darauf wieder auf den Fahrweg. Hier steht der "Tote Mann", eine Steinformation. Wir gehen geradeaus auf dem Fahrweg weiter, dem wir an weiteren Kreuzungen folgen.

Wir erreichen eine Lichtung: links hat man einen Ausblick auf die Rheinebene und das Auerbacher Schloß. An der Weggabelung nach der Lichtung geht es geradeaus weiter durch einen Hohlweg.

Etwa fünf Minuten später kommen wir zu einer Kreuzung an einem Betonweg. Hier steht das Selterswasserhäuschen und oberhalb eine Sitzbank. Es geht geradeaus weiter auf dem Betonweg Richtung "Wormser Naturfreundehaus". Ein kleiner Pfad zweigt vom Fahrweg mit dem Wegzeichen "gelbes Quadrat" ab zum OWK-Ehrenmal am Teufelsstein (1:35).

OWK-Ehrenmal

Die charakteristische Felsgruppe des Teufelsstein dient als Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Später ergänzte man die goldene Schrift für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und alle verstorbenen Mitglieder des Odenwaldklubs.

Reichenbach

Reichenbach

Riesensäule Felsenmeer

Riesensäule im Felsenmeer

Wir gehen auf dem schmalen Weg weiter und kommen wieder auf den Fahrweg; hier geht es nach links.

Kurz darauf treffen wir auf einen anderen Fahrweg, es geht rechts hinunter Richtung "Reichenbach". An der Abzweigung zum Naturfreundehaus wandern wir geradeaus weiter. Wir kommen am Borstein vorbei, auch hier gehen wir geradeaus vorbei. Auf einem teils asphaltierten, teils Schotterweg gelangen wir hinab nach Reichenbach (2:00).

Es geht rechts in die Balkhäuser Straße, die wir bis zum Ende durchlaufen. Dann geht es links in die Beedenkirchener Straße Richtung "Fußweg zum Felsenmeer". Wir folgen jetzt dem Wegzeichen "weißes Andreaskreuz" und biegen kurz darauf links in den Seifenwiesenweg.

Am Ende dieser Straße kommen wir zum Parkplatz "Felsenmeer". Vor dem Parkplatz gehen wir links die Straße hoch zur Siegfriedsquelle. Es geht links und dann geradeaus die Stufen empor. An einer Kreuzung gehen wir geradeaus weiter die Stufen aufwärts und folgen weiter dem weißen Andreaskreuz zur Holzbrücke über die Felsen.

Felsenmeer

Die Sage vom Felsenmeer handelt von zwei Riesen, die in der Gegend von Reichenbach wohnten, der eine auf dem Felsberg, der andere auf dem Hohenstein. Als sie Streit bekamen, bewarfen sie sich mit Felsbrocken. Der Hohensteiner war im Vorteil, er hatte mehr Wurfmaterial. So kam es, dass der Felsberger Riese bald unter den Blöcken begraben wurde; gelegentlich hört man ihn noch darunter brüllen. So wurde im Volksmund die Entstehung des Felsenmeeres erklärt.

Sehenswert sind die bearbeiteten Steine im römischen Steinbruch. Bei vielen Steinen handelt es sich um Fehlproduktionen, die nicht abtransportiert wurden, und so noch heute an Ort und Stelle zu sehen sind, wie z.B. die Steinsäule.

Wir überqueren die Holzbrücke über die Felsen und wandern an der Abzweigung rechts hinauf. Bei einer weiteren Gabelung geht es links einen schmalen und steilen Weg aufwärts. An einer Wegkreuzung geht es schräg geradeaus weiter hoch Richtung "Felsberg".

Melibocus

Blick auf den Melibocus

Wir gelangen zum Kiosk und der bekannten Riesensäule (2:40). Hier bietet sich eine Rast an. An der Riesensäule vorbei geht es geradeaus weiter. Bei einer Abzweigung geht es links an der Schutzhütte vorbei. Wir kommen zu einer Wegkreuzung, bei der es geradeaus weitergeht Richtung "Felsberg" und "Ohlyturm".

An einer weiteren Wegkreuzung an einem Wanderparkplatz verlassen wir das bisherige Wegzeichen und folgen nun dem weißen Balken Richtung "Melibocus".

Kurz darauf erreichen wir den Ohlyturm, der baufällig ist und daher nicht bestiegen werden kann. An einer Gabelung kurz danach geht es links weiter. Der Weg führt jetzt im Wald abwärts. An einer Kreuzung geht es rechts ab, dem Wegzeichen "weißer Balken" nach. Bei einer weiteren Kreuzung wandern wir geradeaus weiter.

Wir kommen aus dem Wald und gelangen zu einer Sitzgruppe. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf den Melibocus, Balkhausen und Umgebung. Wir gehen den Schotterweg hinab. Wir erreichen eine Kreuzung und laufen über den Wanderparkplatz "Schollrain" geradeaus weiter über die August-Roesener-Brücke (3:50). Wir wandern jetzt auf einem Feldweg langsam hinauf. An Abzweigungen geht es immer geradeaus.

An einer Kreuzung wandern wir geradeaus weiter und kurz darauf den mittleren Weg hinein. Es geht jetzt steiler aufwärts. Bei einer weiteren Kreuzung wenden wir uns scharf rechts und wandern einige Minuten später links.

Wir erreichen einen asphaltierten Weg, den wir geradeaus hochgehen, und folgen der ersten Biegung des Weges. An der nächsten Biegung bei der Forstmeister-Kurz-Hütte gehen wir an der Hütte vorbei und den Weg mit der Markierung "weißer Balken" hinein.

Alsbacher Schloß

Alsbacher Schloß

Wir treffen kurz darauf wieder auf den asphaltierten Weg und gehen auf ihm weiter hoch. Kurz vor dem Funkturm geht links ein Weg rein mit dem Hinweisschild zum Ausflugslokal und zum Aussichtsturm.

An der nächsten Abzweigung gehen wir geradeaus weiter. Kurze Zeit später gelangen wir zum Aussichtsturm (4:35). Von der Terrasse am Aussichtsturm hat man einen schönen Blick auf die Rheinebene.

Melibocus

Der Melibocus (auch Melibokus, Malschen oder Malchen genannt) erhebt sich mit 517 m weithin sichtbar über die Rheinebene. Auf seinen Ausläufern liegen das Alsbacher Schloß sowie das Auer­bacher Schloß.

Unterhalb des Lokals geht ein kleiner Weg zu einer Rampe für Gleitschirme. Von hier aus hat man nochmals einen schönen Ausblick auf Zwingenberg, Alsbach-Hähnlein, das Alsbacher Schloß und die Rheinebene.

Am Lokal geht ein Weg mit der Markierung 6 abwärts, dem wir folgen. Kurz darauf kommen wir auf einen Weg mit unserem Wegzeichen "weißer Balken", dem wir nach rechts folgen. An weiteren Abzweigungen gehen wir geradeaus weiter. Es geht auf einem schmalen Waldweg abwärts. An einer Gabelung gehen wir nach rechts und an der nächsten Abzweigung geradeaus weiter.

Bei einer Kreuzung in einer Rechtskurve wandern wir geradeaus weiter, an der nächsten Abzweigung im spitzen Winkel links und bei einer weiteren Abzweigung rechts. Es geht jetzt den Rabenlochweg steiler abwärts.

Weinberge

Durch die Weinberge

Wir gelangen auf einen Fahrweg und laufen hier rechts weiter. An einer weiteren Abzweigung mit der Markierung 7 gehen wir geradeaus weiter, unserem Wegzeichen "weißer Balken" folgend. Bei der nächsten Weggabel laufen wir links ("Nach Zwingenberg"). An einer weiteren Kreuzung mit dem Wegzeichen "blaues B" gehen wir geradeaus weiter.

Wir erreichen die Luciberg-Hütte (5:30). Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf die Weinberge oberhalb von Zwingenberg, die Rheinebene, den Donnersberg und Pfälzerwald. Wir wenden uns hier links und folgen jetzt dem Wegzeichen "WLW" (Weinlagenwanderweg) auf dem Betonweg. Unterwegs haben wir erneut einen schönen Blick auf das Auerbacher Schloß. Wir wandern weiter durch die Weinberge. Bei einer Kreuzung geht es geradeaus hinab.

An einer Biegung folgen wir dem Wegzeichen "gelbes B" auf dem Asphaltweg. Kurz darauf wandern wir links den Pfad hinauf und gelangen erneut auf den asphaltierten Weg. Bei einer Kreuzung geht es rechts den Weg hinab Richtung "Schulgrund/Zwingenberg" und an der zweiten Abzweigung nach links Richtung "Auerbacher Schloß". Bei der nächsten Gabelung geht es auf dem Blütenweg Richtung "Bensheim-Auerbach/Höllbergweg" geradeaus.

Wir erreichen den Parkplatz "Höllberg", hier gehen wir rechts die Straße hinunter. Nach der Biegung geht links ein Weg mit der Markierung "gelbes B" ab. Wir erreichen die ersten Häuser von Auerbach und gelangen auf die Mierendorffstraße. Es geht jetzt durch den Kurbereich. Wir erreichen die Martinstraße, die wir entlanggehen. Kurz darauf geht es links in die Jahnstraße und vor Haus Nr. 13 rechts in die Weinbergstraße. Wir wenden uns kurz darauf an der Straßengabelung rechts in die Weidgasse. An deren Ende biegen wir nach links in die Schloßstraße. Wir gehen sie entlang und treffen wieder auf das Wegzeichen "Gelbes Quadrat", dem wir bis zum Bahnhof folgen (6:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bensheim-Auerbach liegt an der Bahnstrecke Mannheim/Heidelberg nach Darmstadt/Frankfurt.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in Bensheim-Auerbach, im Herrenhaus im Staatspark Fürstenlager, im Naturfreundehaus Borstein, in Reichenbach und im Lokal "Zur Hütt'n" auf dem Melibocus (Wochenende/Feiertage 11-17 Uhr).

Wanderkarten

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 5: Bergstraße-Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-311-3

Freizeitkarte 1:50.000 – NO West Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8

Die Wanderung wurde am 26. Juli 2008 aktualisiert.