Bergstraßen-Panorama, Ried und Königshalle
Heppenheim - Blütenweg - Laudenbach - Weschnitz-Siedlung - Lorsch - Königshalle - ehemaliges Kloster - Frondienst-Abschnittssteine - Heppenheim
Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Heppenheim. Wir laufen geradeaus in die Bahnhofstraße und folgen dem gelben umgedrehten T. Es geht rechts in die Neckarstraße und links in die Ernst-Schneider-Straße. Wir überqueren die Ludwigstraße und laufen geradeaus in die Fußgängerzone. Es geht durch das Wormser Tor und mit dem gelben B (Blütenweg) die Marktstraße hinauf zum Großen Markt. Wir laufen links am Rathaus vorbei in die Straße "Laudenbacher Tor". Am Friedhof überqueren wir die Straße, wandern geradeaus in den Eckweg und verlassen Heppenheim.
Der Weg führt nun durch Weinberge hinauf. Bei einem Blick zurück sehen wir die Starkenburg auf dem Schloßberg, rechts schweift der Blick über die Rheinebene, das Ried bis zum Pfälzerwald. An Abzweigungen folgen wir dem Weg immer geradeaus. Bei der "Karle Ranch" geht es rechts abwärts und an der Kreuzung kurz darauf geradeaus weiter auf dem Weg durch die Reben. Bei der Abzweigung wandern wir geradeaus hinab. Es geht über die B3 auf den Fahrweg und einige Meter weiter links nach Laudenbach hinein (1:00).
Wir folgen der Goethestraße geradeaus, biegen an derem Ende rechts und einige Meter weiter links auf den Fußweg. Es geht schräg rechts in die Eleker Straße. An der darauffolgenden Kreuzung wenden wir uns nach rechts und folgen nun dem weißen Dreieck durch die Bahnhofstraße. Es geht unter der Bahnstrecke hindurch und geradeaus auf der Dr.-Werner-Freyberg-Straße durch das Gewerbegebiet. Wir verlassen Laudenbach und folgen der Straße geradeaus zur Weschnitzsiedlung (1:30).
Hessisches Ried
Das Hessische Ried erstreckt sich von Lampertheim im Süden bis nach Groß-Gerau. Es war früher meist sumpfig und durch häufige Überschwemmungen durch Rhein und Weschnitz betroffen. Erst mit der Umsetzung der Rheinbegradigung durch die Pläne von Tulla (1820) und dem Generalkulturplan (1929), durch den große Teile des Rieds trocken gelegt wurden, wurde Landwirtschaft in der Ebene möglich.
An der Gabelung geht es vor dem Bach rechts auf den asphaltierten Weg, der uns am Neugraben entlangführt. Wir überqueren den Graben und folgen dem Weg auf dem Hochwasserdamm. Es geht hinauf zur Straße, über die Neue Weschnitz und rechts auf den Damm. Einige Meter weiter biegen wir links auf den Feldweg ab. Wir überqueren die Alte Weschnitz und biegen an der Landstraße rechts ab. Bald darauf überqueren wir die Straße. Bald darauf geht es vor der Mülldeponie rechts auf den Feldweg am Waldrand entlang (2:45).
Bei der Weggabel halten wir uns links. Kurz darauf führt der Weg an einem Zaun entlang. Es geht rechts auf einen weiteren Waldweg und kurz darauf mit der blauen Scheibe rechts Richtung "Lorsch". Der Weg führt nun durch Wald. Nach einer Weile geht es links ab. Wir biegen rechts auf den Fahrweg und gleich wieder links ab. An einer Abzweigung geht es rechts an der Schranke vorbei und am Waldrand entlang. Vor uns sehen wir bereits Lorsch, das wir auch bald darauf erreichen (3:45).
Wir wenden uns rechts auf auf die Mannheimer Straße und laufen am Vogelpark vorbei. Wir überqueren eine Straße und laufen auf der Mannheimer Straße weiter geradeaus Richtung "Zentrum". Vor dem Kaiser-Wilhelm-Platz laufen wir geradeaus auf den Fußweg. Bei der Kirche geht es rechts und kurz darauf links in die Römerstraße. Wir biegen am Marktplatz nach rechts in die Nibelungenstraße und erreichen das ehemalige Kloster Lorsch (4:15).
Kloster Lorsch
Das Kloster Lorsch wurde 764 gegründet und war bis in das hohe Mittelalter ein kulturelles Zentrum. 1564 wurde das Kloster aufgehoben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster Lorsch niedergebrannt, bei der die Königshalle die Verwüstung allerdings überstand. Die Königshalle und die Reste des Klosters wurden 1991 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Wir folgen nun wieder dem umgedrehten gelben T links am Kloster vorbei und biegen rechts auf den Fußweg ab. Am Parkplatz geht es links und geradeaus in die Mittelstraße. Es geht rechts auf den Fußweg, einige Meter weiter links und in den Gorzer Weg. Bei der Gabelung halten wir uns rechts und nach Haus Nr. 6 links auf den Fußweg. Es geht rechts an der Straße entlang und kurz darauf links auf den Weg Richtung "Heppenheim". Wir überqueren die Straße erneut und wandern geradeaus auf den Asphaltweg, der an der Weschnitz entlangführt.
Weschnitz
Die Weschnitz ist etwa 60 km lang. Der Fluss entspringt im Odenwald in Hammelbach und fließt bei Biblis in den Rhein. Der Name "Weschnitz" ist von einem keltischen Flussgott abgeleitet.
Im Altertum folgte die Weschnitz im Hessischen Ried dem Flussbett des Ur-Neckars und mündete bei Trebur - also wesentlich weiter nördlich - in den Rhein. Der Flußverlauf wurde im 3. Jahrhunderts durch die Römer verändert, indem sie die Dünenhügel bei Lorsch durchbrachen.
Links können wir die Höhenkette des Odenwalds vom Melibocus im Norden bis zur Wachenburg im Süden genießen. Es geht an den Frondienst-Abschnittssteinen vorbei (4:45).
Frondienst-Abschnittssteine
Die Menschen in der Kurmainz mußten regelmäßig die Weschnitz säubern und Dämme ausbessern. Durch die Steine wurden die Abschnitte festgelegt, die jede Gemeinde zu bearbeiten hatte. Die ausgestellten Steine wurden 1971 gefunden und 1986 an diesem Ort aufgestellt.
Kurz nach den Steinen überqueren wir am Wehr die Weschnitz. Wir folgen nun dem Betonweg und laufen an zwei Kreuzungen geradeaus. Es geht unter der A5 hindurch ins Gewerbegebiet von Heppenheim (5:15).
Wir folgen der Straße und laufen rechts in die Hunsrückstraße. Wir überqueren die Tiergartenstraße an der Ampel und wandern geradeaus. Es geht geradeaus auf den Fußweg, der auf die Straße "In der Lahrbach" führt. Am Ende dieser Straße biegen wir rechts in die Uhlandstraße und links in die Mozartstraße. Wir halten und links auf dem Gehweg und erreichen den Bahnhof von Heppenheim (5:45).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Heppenheim liegt an der Bahnstrecke von Mannheim/Heidelberg nach Darmstadt/Frankfurt.
Einkehren
Möglichkeit zur Einkehr in Heppenheim, Laudenbach und Lorsch.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 16: Südliches Ries
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-336-6
Freizeitkarte 1:50.000 – NO West Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8
Die Wanderung wurde am 20. August 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Heppenheim (Bergstraße)
- Wanderzeit: 5:45 Std.
- Länge: 23,5 km
- Tiefster Punkt: 94 m
- Höchster Punkt: 156 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 98 m










