Juhöhe und Starkenburg
Heppenheim - Arnoldseiche - Juhöhe - Opfersteine - Guldenklinger Höhe - Jägerrast - Starkenburg - Heppenheim
Wegbeschreibung
Wir beginnen die Wanderung am Bahnhof in Heppenheim und folgen dem Wegzeichen "umgedrehtes gelbes T" durch die Bahnhofstraße. Vor uns sehen wir die Starkenburg auf dem Schloßberg. Wir biegen nach rechts in die Neckarstraße ab, gleich wieder links in die Ernst-Schneider-Straße, an deren Ende wir die Ludwigstraße überqueren. Unser Weg führt nun durch die Fußgängerzone und durch das Wormser Tor. Hier treffen wir auf das Wegzeichen "roter Balken", dem wir nun folgen.
Wir laufen durch die Marktstraße und erreichen den Großen Markt mit dem Rathaus. Nach dem Überqueren des Platzes geht es links am Alten Rathaus vorbei in die Straße "Laudenbacher Tor", dann nach links in die Merianstraße und gleich wieder rechts in die Ernst-Ludwig-Straße. Diese geht schließlich in einen Fußweg über, der wiederum auf eine Straße führt, der wir geradeaus folgen. Kurz darauf geht es scharf rechts in den Essigkammweg.
An einer Straßengabelung gehen wir links hinauf und folgen weiter der Markierung "roter Balken". Wir gelangen zu einer Weggabel an einem Weinberg, auch hier geht es links weiter hinauf am Wald entlang. Von hier schweift der Blick über die Rheinebene bis zum Pfälzerwald. An einer weiteren Gabelung nehmen wir den linken Weg. Der Weg führt nun durch Wald. Bald darauf gelangen wir zur Arnoldseiche, einem Naturdenkmal (1:00).
Hier gehen wir geradeaus und folgen an weiteren Abzweigungen unserem Wegzeichen, dem roten Balken. Nach einer Weile gelangen wir zum Parkplatz "An der Lee", den wir durchqueren. Wir erreichen eine Straße, der wir nach rechts folgen, und gelangen zur Juhöhe, einem Ortsteil von Mörlenbach (1:50).
Wir folgen ein Stück der Hauptstraße, biegen dann nach links ab in die Straße "Auf der Juhöhe" (Richtung "Guldenklinger Höhe") und richten uns nun nach dem Wegzeichen "weißes Andreaskreuz". Kurz darauf erreichen wir den Parkplatz "Frauenhecke" und gehen auf dem asphaltierten Weg geradeaus weiter. An einer Weggabel biegen wir nach links ab Richtung "Kreiswald" und wandern in den Wald hinein. Links sehen wir die Opfersteine; an weiteren Abzweigungen folgen wir weiterhin der Markierung "weißes Andreaskreuz".
Opfersteine
Es geht die Sage, daß hier in der Frühzeit aufgrund der Felsbeschaffenheit Opfer dargebracht wurden.
Nach einer Weile gelangen wir zur Gaststätte "Zum Steigkopf" und gehen nach dem Haus links weiter. Der Weg führt zum Parkplatz "Guldenklinger Höhe". Hier überqueren wir vorsichtig die B460 und wenden uns gleich scharf nach rechts und an der darauffolgenden Abzweigung nach links. Der Weg führt auf einen Fahrweg; hier biegen wir nach rechts auf den breiten Forstweg ab, den wir in einer Linkskurve rechts verlassen. An weiteren Abzweigungen folgen wir weiterhin der Markierung "weißes Andreaskreuz".
Wir gelangen zur Wegkreuzung an der Jägerrasthütte" (3:30). Hier wenden wir uns nach links Richtung "Heppenheim" und folgen nun wieder der Wegkennung "roter Balken". Der breite Weg führt nun langsam abwärts zur Schutzhütte "Helenenruhe" (4:15). Hier geht es geradeaus weiter. An der darauffolgenden Weggabelung verlassen wir unser bisheriges Wegzeichen und folgen dem rechten Weg mit der Markierung "H1". Kurz darauf gelangen wir zum Parkplatz "Starkenburg". Wir folgen hier links dem gepflasterten Weg hinauf zur Ruine Starkenburg (4:40).
Heppenheim und die Starkenburg
Heppenheim wurde 755 erstmals erwähnt. Der Ort wurde 773 von Karl dem Großen dem neugegründeten Kloster Lorsch geschenkt. 1065 ließ Abt Udalrich auf der Bergkuppe oberhalb von Heppenheim in aller Eile eine Befestigungsanlage bauen, die die Selbständigkeit des Klosters verteidigen sollte. Die Verwaltung des Klosters und damit auch der Anlage wurde 1228 von Papst Gregor IX. an den Mainzer Erzbischof übergeben, der die Starkenburg 1461 an Friedrich von der Pfalz verpfändete.
Während des Dreißigjährigen Krieges war die Starkenburg oft umkämpft und wechselte mehrfach die Besitzer. In der Zeit nach 1651 wurde die Burg wieder vollkommen instandgesetzt. In den darauffolgenden Jahren trotzte sie sogar den französischen Truppen, die aus Wut darüber die Stadt völlig niederbrannten. Ab dem 18. Jahrhundert verlor die Starkenburg ihre strategische Bedeutung.
Nach Besichtigung der Starkenburg folgen wir weiter dem Wegzeichen "H1" / "blaues B". In Serpentinen geht es den Schloßberg hinunter und gelangen zu der gepflasterten Straße (Starkenburgweg), die wir weiter hinuntergehen. Am Ende der Straße überqueren wir die Siegfriedstraße, gehen geradeaus in die Straße "Graben" und wenden uns gleich wieder nach rechts in die Fußgängerzone. Hier treffen wir auf die Markierung "umgekehrtes gelbes T" vom Anfang der Wanderung, die uns nun wieder bis zum Bahnhof geleitet (5:20).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Heppenheim liegt an der Bahnstrecke von Mannheim/Heidelberg nach Darmstadt/Frankfurt.
Einkehren
Möglichkeit zur Einkehr auf der Juhöhe, am Steigkopf bei der Guldenklinger Höhe (Mittwoch-Freitag ab 15 Uhr, Samstag ab 12 Uhr und Sonn-/Feiertags ab 10 Uhr geöffnet, von Oktober bis März nur Freitag bis Sonntag), in der Burgschänke Starkenburg und in Heppenheim.
Wanderkarten
Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 8: Bergstraße-Weschnitztal
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-303-8
Freizeitkarte 1:50.000 – NO West Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8
Die Wanderung wurde am 16. Mai 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Heppenheim (Bergstraße)
- Wanderzeit: 5:20 Std.
- Länge: 21,3 km
- Tiefster Punkt: 102 m
- Höchster Punkt: 380 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 522 m
Weitere Verweise
- Historie: 1924 wurde der alte Bergfried der Starkenburg gesprengt (Bergsträßer Anzeiger, 3. April 2007)












