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Ruine Tannenberg und Burg Frankenstein

Jugenheim - Klosterruine - Schloß Heiligenberg - Ruine Tannenberg - Ober-Beerbach - Ruine Frankenstein - Malchen - Seeheim - Jugenheim

Wegbeschreibung

Goldenes Kreuz und Mausoleum

Goldenes Kreuz und Mausoleum

Klosterruine Heiligenberg

Klosterruine auf dem Heiligenberg

Wir beginnen die Wanderung an der Haltestelle "Ludwigstraße" in Jugenheim. Wir biegen rechts in die Ludwigstraße, die in die Hauptstraße übergeht. Nach dem Kreiskrankenhaus folgen wir der Hauptstraße nach links. Die Markierung "blaues B" (Burgenweg) führt uns einige Meter weiter rechts den Fußweg hinauf. Wir gehen den asphaltierten Weg in Kehren aufwärts und laufen nach der Schranke rechts den Weg hinauf. An der Kreuzung biegen wir links ab und gehen über die Wiese zum Goldenen Kreuz und Mausoleum.

Mausoleum und Goldenes Kreuz

Das Mausoleum wurde 1894 für den Prinzen Alexander von Hessen und seiner Gemahlin Julie, Prinzessin von Battenberg, gebaut.

Das Goldene Kreuz dient dem Gedenken an Großherzogin Wilhelmine, die von 1788-1836 lebte. Es wurde von ihren Kindern 1866 eingeweiht und ist das Wahrzeichen von Jugenheim.

Der Weg führt in den Wald und zur Klosterruine.

Klosterruine auf dem Heiligenberg

Das Nonnenkloster auf dem Heiligenberg wurde vermutlich von Konrad II. von Bickenbach und seiner Frau Ruda von Falkenstein gestiftet. Die Klosterkirche wurde etwa ein Jahrhaundert benutzt während das Kloster allmählich verfiel. Die Klosterruine wurde ca. 1830 von Großherzogin Wilhelmine restauriert.

Auf der Straße verlassen wir kurzzeitig unser Wegzeichen und wandern hinauf zum Schloß Heiligenberg (0:30).

Schloß Heiligenberg

Schloß Heiligenberg war einst die Sommerresidenz des Hauses Batten­berg-Mountbatten, das weitreichende Beziehungen zu europäischen Königshäusern besaß. Es war ursprünglich ein Landgut und wurde zwischen 1862 und 1867 zum Schloß umgebaut. Heutzutage befindet sich hier das Hessische Institut für Lehrerfortbildung.

Wir laufen wieder ein Stück die Straße hinunter und biegen rechts auf den Weg mit dem blauen B ab. Bei der Evanglischen Bergkirche wenden wir uns im spitzen Winkel nach rechts, überqueren den Bach und gehen rechts den Waldweg hinauf. Wir folgen an Abzweigungen weiterhin unserem Wegzeichen. An einer Gabelung geht es rechts in den Burgringweg und erreichen bald darauf die Ruine Tannenberg (1:00).

Burgruine Tannenberg

Burgruine Tannenberg

Seeheim

Blick auf Seeheim

Ober-Beerbach

Ober-Beerbach

Burgruine Tannenberg

Die Burg Tannenberg wurde um 1232 auf dem Tannenberg erbaut und erstmals 1239 urkundlich als Burg Seeheim erwähnt. Ende des 14. Jahrhunderts wurde sie zu einer Raubritterburg und im Jahre 1399 nach mehrwöchiger Belagerung vollständig zerstört ( Rekonstruktion der Burg Tannenberg).

Die überwucherten Reste wurden von einer Arbeitsgruppe des Heimat- und Verschönerungsvereins Seeheim freigelegt. Dabei wurden die Grundmauern und der Stumpf des Bergfrieds wiederhergestellt.

Nach Besichtigung der Burgruine gehen wir ein Stück den Weg zurück und wandern bei einer Rechtskurve geradeaus auf den Weg mit der Markierung "gelbes Kreuz". Es geht an der Sofienhütte vorbei und an der Weggabel kurz darauf links ab. Nach einer Weile führt der Weg am Waldrand entlang. Wir gelangen zu einer Wegkreuzung, biegen hier Richtung "Frankenstein" links ab und folgen nun der Markierung "roter Balken". Vor uns können wir bereits die Turmspitze der Ruine Frankenstein sehen.

Burgruine Frankenstein

Burgruine Frankenstein

Frankfurt

Blick auf Frankfurt bei klarem Wetter

Der Weg führt nach Ober-Beerbach hinein und geradeaus auf den Albert-Einstein-Ring (1:50). Bei einer Rechtskurve gehen wir geradeaus auf den Fußweg und an der Straße links. Wir folgen der Landstraße ein Stück und biegen links in den Forstweg ein. Auf einer weiteren Straße geht es nach links und an der Gabelung gleich wieder rechts weiter. Der Pfad führt nun langsam aufwärts. Wir queren zwei Fahrwege und folgen weiter dem roten Balken geradeaus. Der Weg führt nun steiler hinauf. Wir gehen auf dem Forstweg nach links und biegen einige Meter weiter im spitzen Winkel rechts ab. An der Weggabel laufen wir nach rechts auf dem Felsenpfad Richtung "Magnetsteine/Frankenstein". Kurz darauf führt rechts ein Pfad mit Geländer hinauf. Wir treffen wieder mit dem blauen B zusammen und folgen nun beiden Wegzeichen zur Burgruine Frankenstein (3:00).

Burg Frankenstein

Die Burg Frankenstein wurde im Jahre 1252 erstmalig erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurde sie als verfallen beschrieben.

Die Burg wurde durch den dort lebenden Alchimisten Johann Konrad Dippel berühmt. Gerüchteweise soll er aus Leichenteilen ein Wesen geschaffen hat, das seinen Erschaffer erschlug. Er fing in der Umgebung junge Mädchen und Kinder, um mit diesen zu spielen und anschließend zu verspeisen.

Bei einer ihrer Reisen war Mary Shelley auch zu Besuch in Eberstadt und erfuhr vermutlich diese Geschichte. So entstand dann das bekannte Buch Frankenstein oder der moderne Prometheus.

Bergkirche Jugenheim

Bergkirche Jugenheim

Unser Weg führt unterhalb der Burg am Kräutergarten vorbei. An der Wegkreuzung wenden wir uns nach links und folgen nun der Wegmarkierung "zwei weiße Balken". Nach dem Überqueren der Straße gehen wir bei einer Abzweigung geradeaus weiter und gelangen so nach Malchen. An der Straßenkreuzung biegen wir nach rechts in die Frankensteiner Straße und dann links in die Straße "Im Weingarten". Die Markierung "gelbes B" (Blütenweg) weist uns nun die Richtung. Außerhalb des Ortes führt der Weg wieder in den Wald hinein. Bei Abzweigungen folgen wir aufmerksam dem Wegzeichen. An der Straße biegen wir nach links ab und laufen nun durch Seeheim. Nach einer Weile verlassen wir die Ortschaft auf einem Fußweg und gelangen nach Jugenheim. Wir biegen links auf die Straße Richtung "Jugenheim-Ortskern" und sehen bald darauf wieder die Evangelische Bergkirche über dem Ort. Es geht geradeaus in die Hauptstraße, der wir wieder in einer Rechtsbiegung folgen und erreichen so die Haltestelle "Ludwigstraße", an der diese Wanderung endet (5:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Haltestelle "Ludwigstraße" in Jugenheim erreicht man mit der Straßenbahn-Linie 8 von Darmstadt nach Alsbach.


Einkehren

Möglichkeit in Ober-Beerbach, bei der Burg Frankenstein, in Seeheim und Jugenheim.

Wanderkarten

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 2: Nördlicher Vorderer Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-300-7

Freizeitkarte 1:50.000 – NO West Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8

Die Wanderung wurde am 15. April 2007 aktualisiert.