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Weschnitzquelle und Walburgiskapelle

Fürth - Altlechtern - Weschnitzquelle - Hammelbach - Gaßbachtal - Walburgiskapelle - Weschnitz - Brombach Kröckelbach - Fürth

Wegbeschreibung

Lindenfels
Blick auf Lindenfels
Altlechtern
Altlechtern

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Fürth. Es geht die Bahnhofstraße nach rechts, an derem Ende links hinunter und mit dem gelben umgedrehten T gleich wieder rechts in die Kröckelbacher Straße. Kurz darauf biegen wir rechts in die Erzbergstraße. An einer Straßengabelung laufen wir links in die Straße "Am Scheppel" und geradeaus den Fußweg hinauf. Auf der linken Seite ist auf einer Anhöhe Lindenfels zu sehen.

Wir erreichen eine Straße und wandern links den Weg hinunter ("Bienenlehrpfad"). An der folgenden Wegkreuzung biegt unser Weg links ab (Richtung "Waldgaststätte Alt-Lechtern"). Wir überqueren einen Bach und laufen am Jugendzeltplatz vorbei nach Altlechtern (1:00).

Weschnitzquelle
Weschnitzquelle

Der Weg führt an den Gebäuden vorbei und dann das Tal aufwärts. Wir folgen dem Weg in der scharfen Rechtskurve und verlassen einige Minuten später den Wald. Auf der Höhe passieren wir einen Bildstock und wandern an der folgenden Abzweigung mit dem Wegzeichen G2 nach links. Es geht vor einem Zaun rechts den Grasweg hinunter und kurz darauf rechts zur Weschnitzquelle (1:40).

Weschnitz

Die Weschnitz ist etwa 60 km lang. Der Fluss entspringt im Odenwald in Hammelbach und fließt bei Biblis in den Rhein. Der Name "Weschnitz" ist von einem keltischen Flussgott abgeleitet.

Im Altertum folgte die Weschnitz im Hessischen Ried dem Flussbett des Ur-Neckars und mündete bei Trebur - also wesentlich weiter nördlich - in den Rhein. Der Flußverlauf wurde im 3. Jahrhunderts durch die Römer verändert, indem sie die Dünenhügel bei Lorsch durchbrachen.

Wir folgen dem Weg an der Grillhütte vorbei. An der Straße biegen wir links ab und erreichen Hammelbach. Es geht geradeaus in die Einbahnstraße und mit der Markierung H9 rechts auf die Durchgangsstraße. Kurz darauf laufen wir links in die Litzelbacher Straße. An einer Abzweigung halten wir uns links und folgen dem Thorweg bis zum Ende hinauf. An einer Gabelung nach dem letzten Haus geht es geradeaus weiter und am Sportplatz vorbei. In der Kurve geht es den Schotterweg hinab ins Gaßbachtal. An der Felsenquelle wenden wir uns mit dem blauen Keil nach links.

Aussicht Walburgiskapelle
Aussicht bei der Walburgiskapelle

Auf Höhe der Gaststätte verläuft unser Weg im Wald parallel zum Fahrweg. Wir biegen rechts auf einen Fahrweg ab und kurz darauf links auf den Pfad Richtung "Walburgiskapelle". Es geht über einen Forstweg und an einer Gabelung rechts. Bei einer Kreuzung wenden wir uns links Richtung "Weschnitz" und folgen an weiteren Abzweigungen dem Hauptweg. Bei einer Weggabel geht es geradeaus. An der Kreuzung am Kahlbergstein biegen wir nach links, passieren die Lehrer-Metzendorf-Hütte und gelangen zur Walburgiskapelle (3:00). Von hier aus schweift der Blick über das Gersprenztal und bei guter Sicht weiter zum Otzberg und das Maintal.

Walburgiskapelle
Walburgiskapelle

Walburgiskapelle

Die Walburgiskapelle ist die höchstgelegene Kirche im Odenwald. Sie wurde auf einem keltischen heiligen Platz errichtet. Die erste Kapelle wurde 1671 errichtet, wurde jedoch durch einen Brand zerstört. Aus den Trümmern entstand 1815 eine kleine Kapelle, die heute den Chor des Gebäudes bildet. Die heutige Kapelle wurde in den Jahren 1935-37 erbaut.

Die Walburgiskapelle ist von März bis November an Samstagen und Sonntagen geöffnet, von Dezember bis Februar nur sonntags.

Unterhalb der Kapelle führt der Weg in Serpentinen zum Waldfriedhof hinunter. Am Friedhof wenden wir uns nach links (Markierung F3), gleich wieder rechts und erreichen den Ort Wesch­nitz. Nach einer Rechtsbiegung wenden wir uns links, laufen den Fußweg hinunter und biegen an der Straße links ab. Am Ortsende geht es rechts auf den Asphaltweg, der uns nun wieder hinaufführt. Wir folgen dem Weg in der Kurve. Bei einer Weggabel geht es rechts. Nach einer Weile kommen wir aus dem Wald heraus und wenden uns kurz darauf links auf die Straße nach Brombach. Nach dem Überqueren des Baches geht es an der Gabelung rechts hinauf. Von der Anhöhe schweift der Blick über das Weschnitztal zur Burg Lindenfels.

Wir laufen nach Kröckelbach hinein und an der Straßenkreuzung geradeaus in die Straße "Im Hofacker". Am Ortsende führt der Weg weiter geradeaus nach Fürth. Wir folgen der B38 nach links. Vor der Kirche geht es links in die Pfarrgasse und geradeaus in die Steinbacher Straße. Kurz darauf laufen wir rechts in die Bahnhofstraße zum Bahnhof, an dem diese Wanderung endet (4:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fürth ist Endpunkt der Bahnstrecke von Weinheim nach Fürth.

Mit dem Auto: Von Weinheim auf der B38 Richtung Birkenau/Fürth. Parkplätze sind in der Nähe des Bahnhofs vorhanden.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in der Waldgaststätte Altlechtern, in Hammelbach, im Café Bauer im Gaßbachtal und in Fürth.

Wanderkarten

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 4: Rodensteiner Land
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-310-6

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 9: Der Überwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-293-2

Die Wanderung wurde am 12. Oktober 2009 aktualisiert.