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Windeck, Wachenburg und Hirschkopfturm

Weinheim - Burgruine Windeck - Wachenburg - Birkenau - Nieder-Liebersbach - Hirschkopfturm - Weinheim

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Weinheim. Nach dem Verlassen des Bahnhofsgebäudes geht es nach recht und dann links die Bahnhofstraße hinauf. Hier sehen wir schon das Wegzeichen "weißes Quadrat", das uns auf dem ersten Teil der Wanderung begleiten wird.

Ruine Windeck

Ruine Windeck

Wir überqueren die Bergstraße und die Bismarckstraße. Es geht am Dürreplatz vorbei. Wir folgen der Straße in der Rechtsbiegung hinunter und laufen am Kreisel in die Straße "Am Schloßberg". Wir nehmen gleich die erste Abzweigung rechts in den "Neuen Burgweg" (Richtung "Fußweg zur Burg Windeck und Wachenburg").

An einer Weggabelung, an der eine Sitzgruppe steht, verlassen wir kurzzeitig das Wegzeichen und gehen zweimal links den asphaltierten Weg zur Ruine Windeck empor (0:25). Kurz darauf erreichen wir die Burg Windeck. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf die Altstadt von Weinheim und die Rheinebene. Es besteht die Möglichkeit zum Einkehren. Falls der Turmaufgang geschlossen ist wendet man sich an die Gaststätte.

Burg Windeck

Die Burg Windeck wurde um 1100 vom Kloster Lorsch zum Schutz der großen Besitztümer erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach schwer beschädigt und notdürftig wieder hergerichtet.

Im Jahr 1674 machten die Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. die Burg als Verteidigungsanlage im Zuge des niederländisch-französischen Krieges unbrauchbar. Die Ruine diente fortan als "Steinbruch" für Weinheimer Häuser.

1803 wurden die Reste von Baden in Besitz genommen und 1900 an den frisch ernannten Grafen Sigismund von Berckheim verkauft, dessen Vater der Begründer des Weinheimer Exotenwaldes war. Er begann die Burg teilweise wieder aufzubauen.

1978 wurde die Burg von der Stadt Weinheim erworben, die die Erhaltungsarbeiten fortsetzte.

Nach der Besichtigung der Burgruine gehen wir zurück auf den Weg mit dem Wegzeichen "weißes Quadrat", den wir vorher verlassen haben. An der nächsten Kreuzung geht es rechts hinauf Richtung "Wachenburg". Bei einer weiteren Weggabelung führt der Weg geradeaus, dem wir dann in einer Links- und Rechtskurve folgen.

Wachenburg

Wachenburg

Wir kommen an einer Schutzhütte vorbei, von der man einen schönen Blick zurück auf die Burg Windeck hat. Kurz darauf gabelt sich der Weg, hier gehen wir rechts hoch.

Wir überqueren einen kleinen asphaltierten Weg und gehen den schmalen Waldpfad hinauf. An einer Kreuzung verlassen wir vorläufig das Wegzeichen "Weißes Quadrat" und gehen die Stufen hinauf. Wir folgen jetzt dem Wegzeichen 2.

Wir erreichen den Wanderparkplatz "Wachenburg" unterhalb der gleichnamigen Burg (0:45). Hier führt geradeaus ein asphaltierter Weg zur Wachenburg. Vom Innenhof der Burg schweift der Blick auf die Rheinebene und den Odenwald. Einkehren ist hier in der Burgschenke möglich (Montag und Dienstag Ruhetag).

Wachenburg

Die Wachenburg wurde im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg in den Jahren 1907 bis 1924 vom Weinheimer Senioren-Convent als Tagungs- und Begegnungsstätte gebaut.

Im Frühjahr 1907 wurde der Grundstein für Ehrenhalle und den Festplatz gelegt, nachdem am Anfang des Jahres die Baugenehmigung erteilt wurde. Die Einweihung fand bereits 1908 statt. Das Palastgebäude wurde 1913 vollendet. Ab 1928 wurde elektrisches Licht verlegt. Der Festsaal wurde jedoch bis 1959 mit Kerzen beleuchtet.

Wir gehen den gleichen Weg wieder herunter bis zu der Kreuzung, an der wir das Wegzeichen "weißes Quadrat" verlassen haben. Von hier aus jetzt es links Richtung "Buchklingen" entlang des Wachenbergs. An einer Gabelung geht es links geradeaus weiter.

Schloßpark Birkenau

Schloßpark in Birkenau

Bei einer Wegspinne mit der Friedrichshütte im Hintergrund verlassen wir das Wegzeichen "weißes Quadrat" und gehen links und gleich wieder rechts den Fahrweg mit den Wegzeichen 2 und 3 hinunter. Auf der linken Seite sieht man durch die Bäume schon bald Birkenau.

An einer Biegung geht links ein Weg mit dem Wegzeichen "weißes Andreaskreuz" (Europäischer Fernwanderweg Nr. 1) hinunter, dem wir jetzt folgen. An einer Weggabelung geht es geradeaus weiter durch einen Hohlweg. Wir erreichen die ersten Häuser von Birkenau (1:25).

Es geht links in die Leuschnerstraße, dann rechts in den Gorxheimer Weg. An deren Ende geht es rechts in die Lindenstraße und denn links in die Obergasse. Wir überqueren die Bahngleise und gehen weiter geradeaus. An einer Kreuzung geht es links in die Kreuzgasse und dann rechts in die Brückenstraße. Hier überqueren wir die Weschnitz und gelangen zum Schloßpark, der zu einer Rast einlädt.

Am Park gehen wir nach rechts und überqueren die Straße und wandern in die Straße "Am Schloßpark" links Richtung "Ober-Liebersbach". Dort geht es gleich rechts die Treppen hoch und kurz darauf links auf den Fahrweg. An einer weiteren Kreuzung gehen wir rechts hinauf ("TSV-Sportplatz"). Es geht am Parkplatz vorbei Richtung "Nieder-Lieberbach". Bei einem Blick zurück sehen wir die Wachburg oberhalb des Prophyr-Steinbruchs.

Nieder-Liebersbach

Nieder-Liebersbach

Wir überqueren auf der Brücke die B38. Bei einer Abzweigung geht es geradeaus und kurz darauf rechts. Links sehen wir schon Nieder-Liebersbach, einen Ortsteil von Birkenau. Am Ende des Weges gehen wir nach links in den Ort hinab und folgen jetzt dem Wegzeichen "gelbe Scheibe" in die Reisener Straße (2:15). An ihrem Ende gehen wir nach rechts in die Liebersbacher Straße, dann links in die Balzenbacher Straße und schließlich nach links in die Sulzbacher Straße und an der Freiwilligen Feuerwehr vorbei. Bei Haus Nr. 21 laufen wir rechts einen kleinen asphaltierten Weg hinein. Es geht jetzt vorbei an Wiesen und Weiden. An einer Kreuzung gehen wir weiter geradeaus.

Am Ende des Waldwegs wandern wir nach links Richtung Weinheim und folgen nun dem Wegzeichen "roter Balken" weiter durch Wald (2:45). Nach etwa fünf Minuten gelangen wir zu einer Schutzhütte gegenüber einer Lichtung. Kurz darauf kommen wir zu einer Wegkreuzung, hier gehen wir geradeaus weiter. Unterwegs kommen wir an einer Lichtung vorbei bei der unser Blick über die Rheinebene schweift.

Saukopf

Ausblick vom Saukopf

Wir passieren einen Turm; kurz danach geht es an einer Weggabelung links ab, an dem Haus rechts vorbei und den asphaltierten Weg entlang des Saukopfs weiter. Hier haben wir immer wieder eine schöne Aussicht auf die Rheinebene bis zum Donnersberg in der Pfalz.

Bei der Roth-Hütte geht rechts der Weg Richtung Hirschkopfturm hoch. An einer Weggabelung geht es links etwas steiler hoch zum Hirschkopfturm. Vom Turm aus hat man eine schöne Rundumaussicht auf die Rheinebene, den Saukopf, den Odenwald. Man sieht die Wachenburg und bei guter Fernsicht auch die Starkenburg bei Heppenheim.

Wir gehen links am Hirschkopfturm vorbei auf einem kleinen Pfad weiter, wir achten hier besonders auf das Wegzeichen "roter Balken". Es geht links in einen kleinen Hohlweg und einige Meter weiter rechts heraus. Der Weg führt jetzt steil abwärts (bei Regen kann es hier etwas rutschig sein, außerdem können hier Mountainbiker unterwegs sein) und erreichen kurz darauf einen Fahrweg, den wir überqueren. Wir achten nun erneut auf die Markierung.

Auf einem schmalen Waldweg geht es jetzt abwärts zu einer Schutzhütte mit einer schönen Aussicht auf Weinheim und die zwei Burgen. Wir laufen die Stufen hinunter und wenden uns nach links. Wir passieren eine Schranke und folgen dem Weg rechts hinunter.

Nach einer Weile geht es an einer Gabelung links den Bennweg hinunter; kurz darauf überqueren wir die Gleise. Am Ende des Bennwegs biegen wir nach links in die Nördliche Hauptstraße ein. Wir überqueren an der Ampel die Birkenauer Talstraße und gehen rechts über eine weitere Ampel. Hier gehen wir dann links in die Hauptstraße.

Die Hauptstraße macht einige Kurven, denen wir folgen. Schließlich gelangen wir wieder zum Dürreplatz und zur Bahnhofstraße. Hier biegen rechts in die Bahnhofstraße ein und erreichen schließlich wieder den Bahnhof von Weinheim (4:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Weinheim liegt an der Bahnstrecke Mannheim/Heidelberg nach Darmstadt/Frankfurt.

Mit dem Auto: A5 von Heidelberg und Darmstadt, Ausfahrt Autobahnkreuz Weinheim


Einkehren

Möglichkeit in den Orten am Wegrand.

Wanderkarten

Freizeitkarte 1:20.000 – Blatt 8: Bergstraße-Weschnitztal
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-303-8

Freizeitkarte 1:50.000 - Blatt F 513 Mannheim / Heidelberg
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-606-4

Freizeitkarte 1:50.000 – NO West Nördlicher Odenwald
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
ISBN 978-3-89446-291-8

Die Wanderung wurde am 11. September 2007 aktualisiert.