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Burg Rodenstein

Historie

Burgruine Rodenstein

Die Burg Rodenstein bei Fränkisch-Crumbach wurde um 1240 als Trutzburg gebaut. Im 14. Jahrhundert wurde ein zweiter Palas hinzugefügt. Die innere Burganlage war von einer Ringmauer mit mehreren Tür­men umgeben. Im 16. Jahrhundert wurden weitere Teile der Ringmauer und ein Zwinger im Sü­den der Anlage ergänzt. Die Rodenstein wurde nicht in einem Krieg zerstört; der letzte Eigentümer, Adam von Rodenstein, starb 1635 mit seiner Familie an der Pest. Nach dem Aussterben der Rodensteiner wurde die Burg bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Steinbruch genutzt. Im 20. Jahrhundert wurde die Ruine restauriert und in ihren jetzigen Zustand versetzt. Sie gehört seit mehreren Generationen den Freiherren von Gemmingen-Hornberg.

Der Sage nach brauste der Ritter von der Burg Rodenstein mit seinem wilden Heer immer dann, wenn es Krieg gab, mit lautem Getöse umher. Das wilde Heer galt in früherer Zeit ähnlich wie das Erscheinen von Kometen als unheil­volles Omen.

Albert Ludwig Grimm erzählt in seinem 1843 erschienenen Werk "Die malerischen und romantischen Stellen des Odenwaldes in ihrer Vorzeit und Gegenwart"  über den Burggeist Rodenstein:

49° 43' 53" N, 8° 48' 47" O/ 328 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.7314° N, 8.8131° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 43.884' N, 8° 48.786' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 43' 53" N, 8° 48' 47" O
UTM(WGS84)
32U 486531 5508784

Wanderung