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Burg Schnellerts

Historie

Burgruine Schnellerts
Stumpf des Bergfrieds der Burg Schnellerts

Die Burg Schnellerts ist eine ehemalige Höhenburg auf dem gleichnamigen Berg in der Gemeinde Brensbach. Der Name der Burg stammt vom Berg, der ursprüngliche Name ist unbekannt. Von dieser sagenumwobenen Burg gibt es keine urkundlichen Überlieferungen. Die Reste der Burg wurden seit dem 18. Jahrhundert erforscht. Die erste Erwähnung der Schnellerts stammt aus dem Jahr 1426. Es wird vermutet, dass die Anlage bald nach ihrer Errichtung wieder zerstört wurde. Aufgrund von Fundstücken geht man davon aus, dass dies im 13. Jahrhundert erfolgte.

Heutzutage sind noch eine sechseckige Wehrmauer und ein Stumpf des ehemaligen Bergfrieds vorhanden. Die Ringmauer wird im Westen durch einen Eingang unterbrochen, wahrscheinlich stand hier ein Gebäude. Ein Graben umgibt die Ringmauer, der allerdings stark verlandet ist und teils fast unkenntlich ist.

Die Schnellertsburg ist in der Sage verbunden mit der Burg Rodenstein. Die Legende berichtet, dass in den Trümmern der Burg ein Geist wohnt, der immer, wenn vom Rhein her ein Krieg droht, sich regt und mit großem Gefolge und Getöse zum Rodenstein abzieht. Sind die Kämpfe vorbei, kehrt der Geist lärmend wieder zur Schnellerts zurück. Eine Ballade von Josefine Scheffels, Mutter des Dichters Joseph Victor von Scheffel, berichtet darüber:

49° 44' 27" N, 8° 53' 43" O/ 350 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.74075° N, 8.89533° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 44.445' N, 8° 53.72' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 44' 27" N, 8° 53' 43" O
UTM(WGS84)
32U 492458 5509812

Wanderung

360°-Panorama

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