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Himbächel-Viadukt

Historie

Himbächel-Viadukt
Himbächel-Viadukt
Bau des Himbächel-Viadukts
Bau des Himbächel-Viadukts im Spätsommer 1881

Das Himbächel-Viadukt bei Beerfelden-Hetzbach wurde zwischen Mai 1880 und November 1881 errichtet. Es ist 250 Meter lang und besteht aus zehn Bögen mit jeweils 20 Meter Spannweite. Die maxi­male Höhe beträgt 43 Meter über der Talsohle – damit ist das Bauwerk die höchste Eisenbahnbrücke in Hessen.

Das Viadukt ist Bestandteil der 90 km langen Strecke durch den Odenwald, die von der Hessischen Ludwigsbahn erbaut wurde und die wirtschaftlich benachteiligte Region erschließen sollte. Es gilt als technisch herausragende Leistung der Ingenieurskunst.

Die Steine des Bauwerks wurden in unmittelbarer Nähe gebrochen. Das Himbächel-Viadukt kostete seinerzeit 343.615 Goldmark, was heutzutage in etwa dem zehnfachen Wert in Euro entspricht. Für den Bau wurden Bäume auf einer Fläche von 40 Hektar Wald gefällt und 16.400 Kubikmeter Steine verbaut.

Am 10. September 2010 wurde das Himbächel-Viadukt als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet.

49° 36' 12" N, 8° 59' 35" O/ 276 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.60329° N, 8.99293° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 36.197' N, 8° 59.576' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 36' 12" N, 8° 59' 35" O
UTM(WGS84)
32U 499489 5494524

Wanderung

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