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Kalkofen Neckarburken

Historie

Kalkofen Neckarburken
Blick in den Kalkofen Neckarburken

Der Kalkschachtofen bei Neckarburken stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Die Anlage funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der Brennraum ist ein mit Sand- und Kalkstein doppelwandig gemauerter, trichterförmiger und nach oben offener Schacht, der zwei bis drei Meter im Durchmesser misst. Er wird mit mehreren Lagen aus Holzkohle und Kalksteinbrocken gefüllt. Der Kalkofen wird von unten befeuert, nach oben ziehen die Rauchgase ab. Sobald die untersten Lagen aus Kalkstein und Kohle glühen, wandert der Brand in drei bis vier Tagen durch alle Schichten nach oben und erreicht dabei Temperaturen um die 1000°C.

Wenn der Brennvorgang abgeschlossen ist, werden die porösen Branntkalkbrocken entnehmen und weiterverarbeiten. Den Branntkalk setzte man dann unter anderem zur Mörtelherstellung oder dem Tünchen ein.

49° 22' 4" N, 9° 10' 29" O/ 304 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.36768° N, 9.17479° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 22.061' N, 9° 10.487' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 22' 4" N, 9° 10' 29" O
UTM(WGS84)
32U 512690 5468345

Wanderung