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Jungsteinzeitliche Menhiranlage „Hirtenwiese“

Historie

Menhire
Menhire

Die Menhiranlage „Hirtenwiese“ aus der Jungsteinzeit (Mitte des 6. bis Ende des 3. Jahrtausends v. Chr.) wurde 1967 von dem Roßdorfer Heimatforscher Heinrich Gunkel entdeckt. Mindestens 14 Steine bilden eine Menhiranlage. Die Steine bestehen aus Granitporphyr.

1993 wurde das Naturschutzgebiet „Scheftheimer Wiesen“ ausgewiesen, in dem sich auch diese Anlage befindet. Ein Betreten war seitdem nicht mehr ohne Sondererlaubnis möglich. Dies änderte sich im Februar 2011, als die Brücke über den Bach und ein neuer Zugang zu den Menhiren angelegt wurde. Seitdem darf das Areal ohne behördliche Sondergenehmigung betreten werden.

Menhir bedeutet „langer Stein“ und ist ursprünglich eine bretonische Bezeichnung für einen aufgerichteten Monolithen. Sie werden auch als „Hinkelsteine“ bezeichnet. Sie wurden absichtlich vertikal aufgestellt und in der Erde verankert.

49° 52' 21" N, 8° 43' 41" O/ 190 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.87254° N, 8.72794° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 52.352' N, 8° 43.676' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 52' 21" N, 8° 43' 41" O
UTM(WGS84)
32U 480451 5524495

Wanderung

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