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Michaelsbasilika

Historie

Michaelsbasilika

Im frühen Mittelalter befand sich auf dem Gipfel des Heiligenbergs ein befestigter Königshof, die Aberinsburg. Diese Burganlage verschenkte im Jahre 882 der Frankenkönig Ludwig III. an das Kloster Lorsch zur Gründung eines Tochterklosters. Die Benediktinermönche brachen die Burg größtenteils ab. Um 890 erbauten Sie ein kleines Kloster zu Ehren von St. Michael. Das Westwerk mit den Türmen wurde auf den Fundamenten der Burg gegründet.

Ein groß angelegter Umbau des Klosters erfolgte im Jahre 1025 durch den Abt Reginbald. Die Dimensionen sind auch heute noch zu erkennen. Im Jahre 1094 wurde auf dem Südgipfel ein kleines Tochterkloster zu Ehren von St. Stephan und Laurentius errichtet.

Der Berg wechselte im 13. Jahrhundert zum Bistum Mainz; die Prämonstranser nahmen mehrere Umbauten vor. In den folgenden Jahren nahm jedoch die Zahl der Mönche ab, die Pflege des Areals wurde dadurch immer schwieriger. 1537 galt das Kloster als verlassen.

Die Erbin des Klosters, die Universität Heidelberg, beschloss im Jahre 1589 das Anwesen als Steinbruch freizugeben. In den folgenden Jahrhunderten geriet das Kloster in Vergessenheit. Im Jahre 1886 wurde mit der Freilegung der Ruinen und der Erforschung der Geschichte begonnen. 1978 bis 1986 erlebte die Restaurierung der Michaelsbasilika einen Höhepunkt.

49° 25' 33" N, 8° 42' 23" O/ 438 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.42582° N, 8.70627° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 25.549' N, 8° 42.376' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 25' 33" N, 8° 42' 23" O
UTM(WGS84)
32U 478700 5474835

Wanderung