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Spatschlucht

Historie

Spatschlucht

Die Spatschlucht im Weiten Tal ist durch Bergbauaktivitäten entstanden. In den Jahren 1808 bis 1839 wurde hier Schwerspat (Baryt) übertägig abgebaut. Dieser diente als Grundlage zur Herstellung von Porzellan, weißer Farbe und fand Verwendung als Festigungsmittel bei der Papierherstellung.

In der Hoffnung auf weiteren Schwerspat wurde 1824 unterhalb der Spatschlucht der Wilhelmstollen getrieben - gefunden wurde jedoch nur taubes Gestein. 

In den Jahren 1826/27 waren 18 Bergleute mit dem Abbau und 80 Scheider mit der Aufbereitung des Schwerspats beschäftigt. Dieser wurde in der Schotterersmühle in Schriesheim gemahlen und in Fässern weitertransportiert.

Seit 1937 ist die Spatschlucht als Naturdenkmal ausgewiesen.

49° 28' 58" N, 8° 41' 56" O/ 266 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.48285° N, 8.69895° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 28.971' N, 8° 41.937' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 28' 58" N, 8° 41' 56" O
UTM(WGS84)
32U 478194 5481178

Wanderung