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Buntsandsteinbruch an der Neckarhalde

49° 24' 32" N, 8° 46' 53" O/ 290 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.4088° N, 8.7814° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 24.528' N, 8° 46.884' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 24' 32" N, 8° 46' 53" O
UTM(WGS84)
32U 484142 5472925

Geologie

Im ehemaligen Steinbruch Neckarhalde
Im ehemaligen Steinbruch Neckarhalde
Im ehemaligen Steinbruch Neckarhalde
Im ehemaligen Steinbruch Neckarhalde

Der aufgelassene Buntsandsteinbruch an der Neckarhalde befindet sich südöstlich von Heidelberg-Ziegelhausen und besteht aus Felswänden, Schutt- und Blockhalden. Sie legen den geologischen Aufbau des mittleren Buntsandsteins offen. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier Sandstein abgebaut, der in den Gebäuden von Heidelberg verbaut wurde. Die Gesteinsblöcke des Buntsandsteins wurden aufgrund ihrer günstigen Eigenschaften (z. B. leichte Spaltbarkeit) oft als Baumaterial verwendet.

Flora und Fauna

Seit 1992 ist das Areal als Naturschutzgebiet ausgewiesen und hat eine Größe von 12 Hektar. Die teilweise erheblich vom Menschen geprägte Wald- und Geländeformen und die daraus hervorgegangenen Vorwaldgesellschaften mit Resten eines Buchen-Eichen-Waldes sind schützenswert. Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt hebt sich deutlich von der Umgebung ab. Zu finden sind z. B. Tollkirsche, Hasenlattich und Roter Holunder. Von besonderem Wert sind die Felswände mit ihren Spalten und Nischen und die vorgelagerten Felsblöcke und Schutthalden, die Heimat von seltenen Moos- und Flechtenvegetationen sind.

Wandervorschlag