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Weißes Kreuz

Historie

Weißes Kreuz

Im Jahre 1922 wurde der Gemeinde Schriesheim von einem unbekannten Spender ein weißes Sandsteinkreuz mit der Bitte geschenkt, dieses oberhalb der Felswand, die Hirschsprung genannt wird, zu errichten. Man geht davon aus, dass es sich bei dem Stifter um den damalige Bürgermeister Georg Rufer handelte, der das Weiße Kreuz seiner Heimatstadt als Mahnmal schenkte. Es soll die Menschen nach dem Ersten Weltkrieg zur Besinnung und innerer Einkehr auffordern. Dem Geschenk lag folgende Widmung bei:

Die Bezeichnung "Hirschsprung" beruht auf einer Legende: Bei einer Jagd wurde der letzte Hirsch im Schriesheimer Wald an den Abhang getrieben. In seiner Not sprang er hinunter und verletzte sich dabei schwer. Er konnte jedoch noch mit einem gebrochenen Bein den Weißen Stein, nach einer anderen Ausführung den Neckar erreichen. Karl Rau, von 1963 bis 1968 Rektor der damaligen Volksschule, bearbeitet das Thema in einem Gedicht (aus seiner Broschüre "Aus dem Born der Heimat", 1964):

49° 28' 36" N, 8° 40' 6" O/ 175 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.47656° N, 8.68321° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 28.594' N, 8° 40.993' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 28' 36" N, 8° 40' 6" O
UTM(WGS84)
32U 477051 5480483

Wanderung